Rike Oehlerking

Bremer Köpfe: Heinrich Wilhelm Matthias Olbers

Bremerinnen und Bremern müsste sein Name zumindest durch das Olbers-Planetarium in der Werderstraße ein Begriff sein. Der Rückschluss, dass der Gute demnach wohl etwas mit Sternen zu tun hatte, liegt auf der Hand. Aber Heinrich Wilhelm Matthias Olbers konnte noch mehr. Ich hab mich auf seine Spuren begeben. (mehr …)

Ohrenschmaus – zu Besuch beim guten Ton

Quizfrage: Wo hat wohl Bela B. sein aktuelles Album aufgenommen, wo ließen Die Sterne, Bernd Begemann und Me and my Drummer einzelne Songs oder ganze Alben aufnehmen? In Hamburg oder Berlin mögen manche mutmaßen. Doch: Weit gefehlt. Allesamt waren sie in Bremen für die Aufnahmen, genauer: in Oberneuland. Hier eröffnete einst Schlagersänger und Komponist Wolfgang „Ronny“ Roloff das Studio Nord. Die hohe Qualität, die er einführte, ist bis heute in der Szene bekannt. Ich durfte mal rein hören. (mehr …)

Stippvisite bei Puppen und Bären

Am Osterdeich befindet sich ein Krankenhaus der ganz besonderen Art. Die Patienten hier sind nämlich meist recht klein, nicht wirklich lebendig, aber es geht immer um ihr Überleben. Täglich werden bei Christine Krah Puppen und Teddybären abgegeben. Ich bin mal auf einen Krankenbesuch dort vorbei. (mehr …)

Mein Bremen: Mit dem Rad zum Wümmeblick

Der Frühling beginnt und ich kann es kaum erwarten, wieder mit dem Rad durchs Blockland zu radeln, schließlich auf ein kleines Bötchen zu klettern und am anderen Wümmeufer genüsslich einen Cappuccino zu schlürfen. So geht das nämlich, wenn man von der Stadt aus zum Restaurant „Wümmeblick“ gelangen möchte. (mehr …)

Die Pusta-Stube – Parallelwelt an der Wümme

Mitten im Blockland liegt seit über 40 Jahren die Pusta-Stube. Sie ist eine Art Paralleluniversum für Kneipenliebhaber, Anwohner und Berühmtheiten, die mal wieder wie ganz normale Menschen behandelt werden möchten. Der Ort strotzt nur so vor Geschichten. Ein paar davon habe ich bei einem Besuch erfahren. (mehr …)

Wir fahr’n, fahr’n, fahr’n… mit der Straßenbahn

An einem Sonntagnachmittag fahre ich in den Bremer Osten und besuche das Straßenbahnmuseum. Nicht ganz thementreu gelange ich mit dem Rad nach kurzer Fahrt zum Sebaldsbrücker Depot – noch weiß ich nicht, dass mir auch noch eine spannende Bahnfahrt bevorsteht. (mehr …)

„On Air“ – Rundfunkmusem Bremen

Ich kenne es ja schon von dieser Stadt: Bremen kommt immer mal wieder mit der einen oder anderen Überraschung um die Ecke, wenn man gerade dachte, nun sei aber wirklich alles entdeckt. Diesmal werde ich vom Rundfunkmuseum überrascht. Das gibt es 1. schon seit sage und schreibe 39 Jahren in der Hansestadt und 2. ist es auch noch das größte bundesweit. Wer hätte das gedacht? (mehr …)

Die Mischung macht‘s – Schwankhalle Bremen

Auf dem ehemaligen Brauereigelände am Buntentorsteinweg gibt es seit rund 15 Jahren Theater, Kunst, Gastronomisches und Wohnen – sozusagen Mischnutzung at its best. Wo früher Hopfen, Wasser und Getreide gemischt wurden, braut man heute Jahr für Jahr ein abwechslungsreiches Kulturprogramm zusammen. Ich war zu Besuch in der Schwankhalle und musste feststellen: Weitaus mehr als bloßes Theater. (mehr …)

Im Keller der Geschichte(n) – Literaturkeller Bremen

Es mag schon an die zwei Jahre her sein, als ich bei einer Vorstellung im Literaturkeller war. Dennoch steigen sofort wieder Erinnerungen an den Abend in mir hoch, als ich den urig mit Holz verkleideten Kellerraum betrete. Diesmal bin ich tagsüber zu Besuch und lasse mir vom Theaterbetreiber Benedikt Vermeer die Geschichte hinter den Geschichten erzählen. (mehr …)

Eine kleine Laus ganz groß

Aufgepasst: Jetzt kann etwas gelernt werden! Es geht um Schellack. Ja, genau. Das Material, das einst für Schallplatten verwendet wurde, bis in den 1950er Jahren der Kunststoff Vinyl aufkam. Im Gegensatz zu Vinyl ist Schellack ein reiner Naturstoff und hat ziemlich beeindruckende Eigenschaften. Warum schreibe ich das hier? Weil ich gerade in Europas einziger Schellack-Fabrik zu Besuch war – und die steht in Bremen. (mehr …)