4. Bremer Instawalk – Behind the Scenes

Diesmal schreiben wir vom @bremermoment den Gastbeitrag auf dem Bremenblog und möchten unsere Eindrücke mit Euch teilen.

Zum vierten Mal luden @bremermoment und @bremenerleben zum Instawalk. Nach verborgenen Ecken, Kunstgegenpolen und dem ehrwürdigen Weltkulturerbe Rathaus führte uns die Reise wieder in die Kunst. Die darstellende Kunst. Zusammen mit @theaterbremen wollen wir ebenjene erkunden.

Behind The Scenes

Wir wollen hinter die Kulissen schauen und starten zusammen mit Farina und Lena vom Theater Bremen an der Bühnenpforte. Sofort geht es in jene Räume, die das Theaterpublikum normalerweise nicht zu Gesicht bekommt. Die Räume bieten so viele Fotoanlässe. Wir werden uns im Laufe der kommenden zwei Stunden tief unter der Erde aber auch in tagesheller Höhe befinden, uns schreitend und fahrend bewegen.

Unter der Erde

Der Kulissenkeller ist unser erster Programmpunkt und schon auf dem Weg dorthin gibt es so viel zu Fotografieren. Nüchterne Gänge, gespickt mit Theaterhinweisen, Lampen, Schilder mit Anweisungen, die Uneingeweihte lustig oder ironisch finden.

Theater Bremen Kulissenkeller, Foto: Leslie Schloss

Theater Bremen Kulissenkeller, Foto: Leslie Schloss

Der Tiefkeller ist gut 6 Meter unter der Weser. Es ist warm und die Decken sind beeindruckend hoch. Hier also ist ein Ort, an dem Kulissen gelagert werden. Selbst der Fahrstuhl ist sehr hoch und 2 Meter breit. Seine Ankunft löst Staunen aus. Wir sind über das Treppenhaus gekommen, daher geben sich die hohen Stahltüren erst später als Fahrstuhltüren zu erkennen. Diese Türen, die Wucht. Jetzt heißt es für alle, zwischen den Kulissen stöbern und den riesigen Raum erkunden. Da sind Treffen, Scheinwerferelemente, Spiegel, künstliche Maispflanzen.

Stoff, Plüsch und Rüschen

Ab in die oberen Gebäudeteile. So viele verschiedene Berufe sind mit dem Theatergeschäft verbunden. Schneider*innen und Kostümbildner*innen wären da zu nennen. Die jeweiligen Kostüme werden über sogenannte Figurinen entwickelt. Auf dem Weg in den Kostümfundus findet man eine kleine Galerie verschiedener Zeichnungen, die so kunstvoll die Kostümentwicklung zeigen. Der Kostümfundus ist beeindruckend und auch hier gilt wie im Kulissenkeller, dieser Ort ist nicht der einzige Lagerort für all diese Dinge.

Theater Bremen Kostümfundus, Foto: Leslie Schloss

Theater Bremen Kostümfundus, Foto: Leslie Schloss

Handschuhe, Fliegen, Gürtel. Alles ist sortiert. Eine lange Reihe an Hosen, Uniformen, Kleidern. Eine Reihe voller weißer Rüschenhemden. Zwischen Tüll und Tweed wandern wir und können uns nicht sattsehen.

Malsaal und Tischlerei

Weiter geht es nach oben in den Malsaal und die benachbarte Tischlerei. Hier oben werden in einem Raum tatsächlich die Tischlerarbeiten vollführt. In einem Raum wird montiert und im nächsten koloriert. Die Räume sind aus verschiedenen Gründen beeindruckend, denn sie sind teilweise lichtdurchflutet und sehr hoch. Es ist wie ein Besuch in einem berühmten Atelier. Die Arbeit ist sichtbar. Besen machen die Pinselarbeit. Die großen Formate können nicht anders erstellt werden. Im Montagesaal findet sich auch schon ein Hinweis zur nächsten spartenübergreifenden Premiere: Fairy Tales, ein sehr welliges, imposantes Bild.

Theater Bremen Malersaal, Foto: Leslie Schloss

Theater Bremen Malersaal, Foto: Leslie Schloss

Nun geht es zur nächsten Station, und diesmal nicht über das Treppenhaus. Nein. Wir steigen in einen der riesigen Lastenaufzüge und werden „transportiert“. Der Aufzug hat keine Wände, wir fahren an ihnen vorbei.

Probebühne

Die Theaterarbeit findet hauptsächlich fern der großen Bühne statt. Kostüm und Kulisse hatten wir besucht. Die Proben finden zum größten Teil nicht auf der finalen Bühne statt. Die Probebühnen stehen hier zur Verfügung. Wir durften in einen solchen Arbeitsbereich schauen. In der Probebühne Kresnik wird gerade an Fairy Tales gearbeitet. Es gibt mehrere Stationen, die die wechselnden Bühnenbilder widerspiegeln.

Großes Haus und Kleines Haus

Die Zeit vergeht wie im Flug. Jetzt wechseln wir ins kleine Haus. Dort treffen wir uns mit einem Bühnenmeister. Das Theaterstück „Unterwerfung“ wird am Abend gezeigt, wir stehen schon jetzt im Bühnenbild, das minimalistich aus verschiedenen Lagen Untergrund besteht. Im kleinen Haus ist die Bühne „nur“ 8 Meter hoch und bietet nicht so viel Stauraum. In der Seitenbühne lagern Kulissen, die zu groß sind, um sie ständig zu bewegen.

Großes und Kleines Haus, Foto: Leslie Schloss

Großes und Kleines Haus, Foto: Leslie Schloss

Im Anschluss wechseln wir ins große Haus. Hier ist die Bühne so hoch, dass unzählige Hintergründe und Dinge in großer Höhe hängen. Gleichzeitig platzen wir in den Bühnenaufbau von „Der gute Mensch von Sezuan“ hinein. Mehrere Bühnentechniker sind mit dem zügigen Aufbau beschäftigt. Nach und nach entsteht die finale Kulisse. Verschiedene Hubpodien machen einen schrägen Aufbau möglich.

Deckenansicht im Großen Haus, Foto: Leslie Schloss

Deckenansicht im Großen Haus, Foto: Leslie Schloss

Noon und der beste Kaffee

Zum Abschluss finden wir uns alle am großen Tisch im Noon wieder. Das Café befindet sich im Kleinen Haus und ist auch außerhalb der Theatervorstellungen geöffnet, somit ein eigenständiges Kaffee. Nach der Flut der Eindrücke macht ein gemütliches Beisammensein zum Austausch den Abschluss des künstlerischen Instawalks im Theater Bremen. Wir danken allen Instagrammer*innen für die Teilnahme und die entstandene Bilderwelt unter #instawalkbremen. Vielen Dank an Theater Bremen und unsere Mitstreiter*innen @bremenerleben.

Gastbeitrag von Renate vom Bremer Moment

Teilnehmer*Innen des 4. #instawalkbremen

Teilnehmer*innen des 4. Instawalk in Bremen

Teilnehmer*innnen am Instawalk

@anna_stumpf_ @bimmelbommelei @mayyaanastasia @taaansuu @mrsrosewood @sebastian.budde @sommerfeldchen_live @murmel64 @bremia @gioti_ @dreadnoult @sophierose.c @monochromtone @aussendeichkind @camillaparkerbowles @bueschnkind @noapathyallowed @ahomecalledearth

… und natürlich das @theaterbremen und die Gastgeber @bremermoment bzw. @meinbremen und @bremenerleben.

Blogpost von Blumenbrigade: Mein erster Instawalk – in Bremen & überhaupt

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