Intensive Messe – von Lächeln und Schläuchen

Seit vielen Jahren begleitet unser Kongressteam wiederkehrende Veranstaltungen in der Messe Bremen, häufig mit medizinischen Themen. Als meine Kollegin Cornelia Riebl und ich gefragt wurden ob wir nicht ein paar Aufnahmen machen könnten, da war ich ehrlich gesagt froh, dass es sich nicht um den Wundkongress handelte. Das Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege, kurz Intensivmed, schien mir fototechnisch deutlich geeigneter. Heute berichte ich ein wenig von meinen Eindrücken.

Die Veranstaltung beginnt – willkommen!

Die Messe Bremen zeigt Flagge

Die Messe Bremen zeigt Flagge

Der Start in unseren außergewöhnlichen Arbeitstag konnte kaum besser sein: Die Februar-Sonne machte uns die Arbeit leicht. Der Auftrag war, ein wenig Bild- und Filmmaterial für unser Kongressbüro zusammen zu stellen. Aufgrund der Haushaltssperre heißt es, aus den vorhandenen iPhones und Kompaktkameras etwas Taugliches zu machen, das man am Ende „authentisch“ nennt.

An den Schlangen vorbei geht es zur Registrierung. Dieses Projekt leitet meine Kollegin Karen Rink. Sie ist ein wenig im Stress: Bugs haben sich ins System-Update eingeschlichen und machen Probleme. Das Team war zeitweise rat- aber nicht tatenlos, die Teilnehmer extrem geduldig. Wir bedanken uns alle sehr herzlich für das Verständnis! Aber vielleicht gibt es auch Schlimmeres, denke ich mir, als ich später die ganzen Apparaturen sehe.

Registrierungs-Ansturm am Morgen

Registrierungs-Ansturm am Morgen

Schläuche und Apparate – Eindrücke in der Messehalle

Als ich das Baby mit den Schläuchen sah, oben in diesem Bericht, da musste ich schon schlucken, so etwas lässt wohl niemanden kalt. Mir wird erklärt, dass das System schon bei den Kleinen ab 3 kg funktioniert, das sei ganz besonders – und ist für viele die Rettung. Man gut, dass ich so etwas nur an einer Puppe sehen muss.

Babys an Schläuchen, ein trauriges Bild

Babys an Schläuchen, ein trauriges Bild

Ob da Schokolade durchpasst?

Ob da Schokolade durchpasst?

Entspannter lässt sich alles ansehen, wenn es nicht an Puppen angeschlossen ist. Hier und da erkenne ich sogar eine gewisse Ästhethik.

Die MitarbeiterInnen an den Ständen sind alle super nett und auskunftsfreudig. Mir tut es fast Leid, dass ich nicht mehr Zeit habe, um mich vor Ort mit dem Thema zu befassen. Von meinen Kolleginnen weiß ich, dass sie sich ebenfalls gerne die spannenden Exponate anschauen, wenn es die Zeit zulässt. Wochenlang wurde auf den Termin hin gearbeitet, rund 4.600 TeilnehmerInnen registriert. Und nun sieht man gerne, für wen man das alles vorher gemacht hat.

Viele Schläuche, viele Apparate

Viele Schläuche, viele Apparate

Ästhtetik von Schläuche, Beuteln, Mundstücken

Ästhtetik von Schläuchen, Beuteln, Mundstücken

 

Mahlzeit – es wird ruhiger

Die Bugs sind fort, die Schlangen auch, und wir haben ein wenig Zeit, Aufnahmen vom Team zu machen. Karen ist heute die Projektleiterin. Ihr seht sie auf dem unteren Bild stehend, sie ist eben immer auf den Beinen.

Unser Team nach dem Registrierungs-Ansturm

Unser Team nach dem Registrierungs-Ansturm

Karens Job ist vor Ort die Arbeit im Back-Office. Dazu gehören die Bearbeitung von Problemfällen oder Umbuchungen, die Kontaktpflege zu den Referenten-Hotels und zum Referenten-Büro bezüglich No-shows, Änderungen oder Stornierungen, der Nachdruck von Referenten- oder Aussteller-Badges, die Abrechnung und vieles mehr. Die Tage sind lang, aber spannend.

Sie erzählt mir dass sie sich besonders freut, wenn langjährige Kunden oder auch Referenten vorbeikommen um sie persönlich zu begrüßen – und manchmal auch in den Arm zu nehmen. Man kennt sich inzwischen gut. Schön ist auch der Moment, wenn sich das ganze Orga-Team mit Projektteam Messe, Referentenbüro, Hostessen-Team und BTZ-Kollegium vor Ort wiedertrifft und sich freut, dass es nun endlich wieder losgeht.

Los geht es auch für mich, mit meinem Kurzzeit-Modeljob. Ich komme nicht drumherum, mich auch mal vor die Kamera zu stellen. Swantje geht es nicht besser. Aber was tut man nicht alles für den Job, Flexibilität und Einsatz sind gefragt. Kimberly arbeitet dahinter seelenruhig weiter, und hat sichtlich Spaß bei ihrem ersten Einsatz für das Kongressbüro.

Beratungsgespräch mit meiner Kollegin - gar nicht so leicht, ernst zu bleiben

Beratungsgespräch mit meiner Kollegin – gar nicht so leicht, ernst zu bleiben

Ganz viel Wissen im CCB

Wir schauen uns weiter um, mit der Rolltreppe geht es ins Congress Centrum. Auf dem Weg noch schnell ein Foto, von den Rettungswagen.

Rettende Fahrzeuge

Rettende Fahrzeuge

Ausstellungsbereich im Congress Centrum Bremen

Ausstellungsbereich im Congress Centrum Bremen

Hier oben gibt es weitere Aussteller und die Vortragsräume. Am größten ist der Kaisen-Saal. Wir schauen mal kurz hier und da hinein. Soll man ja nicht, das stört, aber wir haben einen Auftrag zu erledigen. Einmal dachte ich aus der Entfernung, da wäre ein Buffet aufgebaut. Es war aber eine große Auswahl von angestöpselten Köpfen. Für mich ein skurriles Bild.

Die Größe der Veranstaltung wird mir bewusst als ich sehe, dass Vorträge und Workshops oft zeitgleich in 15 Räumen stattfinden. Von 08.15 bis 18.15 Uhr Programm. Drei Tage lang. Da hilft nur Humor. Übrigens einer der Themenbereiche: „Humor hilft heilen“. Und wohl auch sonst in jeder Lebenslage.

Vortrag im Kaisen-Saal des CCB

Vortrag im Kaisen-Saal des CCB

Vorträge und Workshops im CCB

Vorträge und Workshops im CCB

Mittagsruhe, ich muss mich jetzt erst einmal hinlegen. Der Sitz hält 250 kg aus, also kein Problem, da ist noch etwas Luft. In der Ecke steht noch einer, der es auch deutlich über 250 kg schafft, puh. 30.000 Euro kostet „meine“ Liege, die auch gemietet werden kann. Ganz schön teuer, aber die ist auch eher für Kliniken gedacht. Vor allem den Pflegekräften ist dies eine große Hilfe, die sonst die bewegungsunfähigen Patienten oft mit mehreren Personen aufrichten oder drehen müssen. Das geht auf den Rücken der Pflegekraft und auf die Würde des Patienten.

Einmal in Ruhestellung, bitte!

Einmal in Ruhestellung, bitte!

Es folgen ein paar weitere Impressionen von den Messeständen. Und scrollt doch ganz nach unten, da findet ihr auch einen Film.  Damit geht mein beruflicher Ausflug auf eine der Fachmessen, die unser Kongressteam begleitet, zu Ende. Ausgeruht bin ich ja nun, und das Büro ruft. Für meine Kolleginnen geht es hier weiter, immer mit einem Lächeln im Gesicht. Und darin sind die richtig gut!

Und noch mehr Schläuche ...

Und noch mehr Schläuche …

Ich verstehe nur - bunt

Ich verstehe nur – bunt

Tschüß, Messe Bremen

Tschüß, Messe Bremen

Tschüß, liebe Kolleginnen!

Tschüß, liebe Kolleginnen

 

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