Kunst

Grenzenloses Ausspannen – Ein Kleinod im Schnoor

Integration, Kunst und Kulinarik passen ziemlich gut unter ein Dach. Das beweist das Ausspann im Schnoor seit rund einem Jahr. Im ganzen Haus findet Kunst statt, es kann sich auf unterschiedlichen Sprachen ausgetauscht werden, es darf geschmaust oder einfach nur entspannt werden. Ich war da und von Konzept und Umsetzung sehr angetan. (mehr …)

Kunstherbst in Bremen

Ich liiiebe den Herbst in Bremen! Das mag vielleicht daran liegen, dass ich im September Geburtstag habe, aber mal ehrlich: Wenn ihr die Bilder dieses Blogbeitrags seht, die goldene Sonne des Spätsommers, die ersten bunten Blätter, den romantischen Lichteinfall … bekommt ihr dann nicht auch Lust auf diese Jahreszeit? (mehr …)

In aller Öffentlichkeit: Ist das Kunst oder …?

In Bremen gibt es an die 700 dauerhaft installierte Kunstwerke und Denkmäler. Täglich passieren sie zahlreiche Menschen auf ihren Wegen. Auch ich komme an vielen davon vorbei, ohne sie oftmals wirklich wahrzunehmen. Es gibt auch eine ganze Menge, die man auf den ersten Blick gar nicht als Kunst wahrnimmt. Ich mache mich auf einen Rundgang. (mehr …)

Die Stadt als Museum: Bremer Streetart

Bei meinen Streifzügen durch die Straßen fallen mir immer wieder auch Wandbilder und Graffiti auf. Für mich gehören sie unweigerlich zu jedem Stadtbild dazu. Sie sind Ausdruck einer bestimmten Szene und schon längst auch in der zeitgenössischen Kunst angekommen. Ich hab mich mit dem Bremer Künstler Markus Genesius auf die Graffiti-Spuren entlang der Weser begeben. Denn Bremen hatte in den 1980er eine ausgesprochen große Szene. (mehr …)

Ein Packhaus zum Verlieben

Schon bei seinem allerersten Besuch im alten Vegesacker Packhaus war Malte verliebt. Und das sogar gleich zweifach. Damals, 1993, war er fünfzehn und hatte bei Radio Bremen Karten für ein Konzert der Band „Ear Movement“ gewonnen, die im Packhaus auftreten sollten. Sein erstes Date sollte es sein und er reiste vom – gefühlt sehr weiten Weyhe – mit der Bahn und der Herzensdame in den Nordbremer Stadtteil. Doch nicht nur seine Begleitung weckte romantische Gefühle in ihm. „Ich habe mich schon damals sofort in dieses wundervolle Haus verliebt!“, gesteht er. Heute, mehr als zwanzig Jahre später, ist Malte Prieser Geschäftsführer des Kulturbüros Bremen Nord, zu dem auch das alte Packhaus gehört. Zum fünfundzwanzigsten Jubiläum des Kulturzentrums nimmt er mich mit auf eine Tour durch das altehrwürdige Gebäude – und er hat Recht, dieses Haus öffnet das Herz und die Augen für ganz neue Begegnungen. (mehr …)

Endlich wieder ein Franzose im Haus!

Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch, Friedensreich Hundertwasser, Pablo Picasso – und nun? Ab 7. Februar ist mit Emile Bernard endlich wieder ein Franzose zu Gast in der Kunsthalle Bremen. Zuletzt zeigte das Museum Werke Claude Monets in einer großen Sonderausstellung – und das vor zehn Jahren. Über den Maler Bernard, der deutlich seltener in Arztpraxen oder Behördenfluren hängt, weiß man selbst als Otto-Normal-Kunstkenner wenig. Die Kunsthalle will das mit der Schau „Emile Bernard – Am Puls der Moderne“ ändern.

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Die Stadtmusikanten — Wahrzeichen Bremens

Vor 61 Jahren wurde in Bremen die Statue der „Bremer Stadtmusikanten“ aufgestellt. Doch zunächst war die Freude getrübt. Kritiker sagten, ihr Schöpfer Gerhard Marcks — damals schon einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer — habe die Plastik zu modern geschaffen. Doch Marcks selbst ließ sich nicht beirren. Für ihn waren die Stadtmusikanten mehr als nur ein Auftrag.

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