Vegesack

Mein Bremen: Museumshaven Vegesack

Stimmt, ein paar Mal habe ich hier schon über einen meiner liebsten Stadtteile Bremens geschrieben – auch wenn ich noch immer wieder Kritik höre, dass er doch insgesamt viiiiiel zu kurz kommt in der Berichterstattung ;-) Nichtsdestotrotz gehört Vegesack – und hier speziell der Hafen (offiziell Museumshaven mit „v“!) – ganz besonders im Sommer für mich zu den „must sees“ der Stadt. Und deshalb gerne nochmal … (mehr …)

Wale an der Weser

Wenn wir Gäste und Bremer fragen, welche Tiere sie mit der Hansestadt Bremen verbinden, stehen ganz oben natürlich unsere Maskottchen Esel, Hund, Katze und Hahn. Vielleicht ist auch mal von der Gluckhenne aus der Gründungssage oder der versteckten Maus im Dom die Rede. Aber nur sehr selten werden Meerestiere erwähnt. Dabei sind die Giganten der Meere, die Wale, doch auf ganz besondere Weise mit Bremen verbunden. Mal auf grausame Art und Weise, mal wissenschaftlich und hin und wieder auch ganz hautnah. Denn bis heute verirren sich immer wieder kleine Exemplare wie die Schweinswale bis hinauf nach Bremen-Vegesack oder gar weiter. In den vergangenen Jahren werden es sogar wieder mehr, denn die Wasserqualität des Flusses verbessert sich ebenso stetig. (mehr …)

Ein Packhaus zum Verlieben

Schon bei seinem allerersten Besuch im alten Vegesacker Packhaus war Malte verliebt. Und das sogar gleich zweifach. Damals, 1993, war er fünfzehn und hatte bei Radio Bremen Karten für ein Konzert der Band „Ear Movement“ gewonnen, die im Packhaus auftreten sollten. Sein erstes Date sollte es sein und er reiste vom – gefühlt sehr weiten Weyhe – mit der Bahn und der Herzensdame in den Nordbremer Stadtteil. Doch nicht nur seine Begleitung weckte romantische Gefühle in ihm. „Ich habe mich schon damals sofort in dieses wundervolle Haus verliebt!“, gesteht er. Heute, mehr als zwanzig Jahre später, ist Malte Prieser Geschäftsführer des Kulturbüros Bremen Nord, zu dem auch das alte Packhaus gehört. Zum fünfundzwanzigsten Jubiläum des Kulturzentrums nimmt er mich mit auf eine Tour durch das altehrwürdige Gebäude – und er hat Recht, dieses Haus öffnet das Herz und die Augen für ganz neue Begegnungen. (mehr …)

Vegesacker „Augenblicke“

Vor einiger Zeit bin ich durch Zufall über ein kleines Buch gestolpert, das mich nachhaltig fasziniert hat. In „Bremer Augenblicke“ zeigt Autorin Valeska Scholz Fotos aus der Hansestadt, die sie durch eine Kleinigkeit zu kleinen Kunstwerken hat werden lassen. Ihr simpler Trick: Zwei weiße Papieraugen – aufgeklebt auf die irrwitzigsten Dinge der Stadt – lassen diese plötzlich zum Leben erwachen und die lustigsten Figuren entstehen.

Das Tolle bei diesem Werk: Die Papieraugen gab es hinten im Buch zum Ausschneiden mit dem Hinweis „Nachmachen ausdrücklich erwünscht!“. Und das brachte mich auf die Idee, den maritimsten Stadtteil Bremens „mit ganz neuen Augen“ zu betrachten … Lasst euch einfach mal verzaubern: (mehr …)