wilhelm kaisen

Bremer Geschichte auf kleinstem Raum – das Kaisenhaus-Museum

Seit vier Jahren gibt es im Kleingartengebiet in Walle eine ganz besondere Anlaufstelle: das Kaisenhaus-Museum. Hier wird veranschaulicht, wie ein sogenanntes Kaisenhaus, das in der Nachkriegszeit als vorübergehende Notunterkunft dienen sollte, ausgesehen hat. Ich hab mir das angeschaut und kam mir vor wie in einem Puppenhaus. (mehr …)

Bremer Köpfe: Wilhelm Kaisen

Großen Männern (und Frauen) setzt man große Denkmäler. Es gibt wohl kaum eine Stadt, in der nicht prunkvolle Denkmäler an vergangene Helden erinnern. Ein Paradebeispiel dürfte der Goldene Reiter in Dresden sein. Bremen tritt da etwas bescheidener auf. Das Denkmal für den wohl bisher größten Bremer ist fast schon unscheinbar. Wenn ihr vom Hauptbahnhof zu Fuß in die Innenstadt geht, kommt ihr recht bald auf die Brücke an den Wallanlagen. Werft nicht nur einen Blick auf die schöne Kaffeemühle, bleibt auch einmal an der Figur unter den Kastanienbäumen stehen. Die wettergekrümmte Gestalt mit der Schirmmütze symbolisiert mitnichten einen alten Fischer oder Hafenarbeiter, wie es ihr Äußeres vermuten ließe. Mit ihr wurde Bremens erstem Nachkriegs-Bürgermeister Wilhelm Kaisen ein Denkmal gesetzt. (mehr …)