Gastbeitrag

Bremer Köpfe: Joachim Neander

Wer hätte gedacht, dass eines der berühmtesten deutschen Kirchenlieder von einem Bremer Pastor komponiert wurde und dieser sogar der Namengeber des Neandertalers ist? Joachim Neander, der 1650 in Bremen geboren wurde und 1680 in seinem Geburtsort verstarb, komponierte neben vielen anderen Kirchenliedern das Lied „Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren“. Dieses Kirchenlied steht heute noch in jedem evangelischen Gesangsbuch. (mehr …)

Ein Trip ins Viertel – Von Ricotta-Teigtaschen bis Glitzerketten

Seitdem ich zwischen meinem Heimatort in Niedersachsen und meinem Ausbildungsplatz in Bremen pendle, spielt sich ein großer Teil meiner Freizeit in Bremen ab. Gerne auch mal in Bremens Szene- und Kulturtreffpunkt, dem „Viertel“ – meistens zum Bummeln oder Essen. Alle Geschäfte, Cafés, Boutiquen und Kioske habe ich aber noch lange nicht besucht. Zusammen mit einer Kollegin machte ich mich kürzlich auf den Weg Richtung Ostertor/Steintor, um mal ein paar neue Läden kennenzulernen. (mehr …)

Der Bremer Roland und die Bremer

Auf dem Marktplatz, mitten im bunten Trubel der Hansestadt, steht er, unser Roland. Zaghaft lächelt er mich an, während ich ihn genauer betrachte. Eine gezielte Frage treibt mich zu Bremens Freiheitsstatue in die „gute Stube Bremens“: Was macht den Bremer zum Bremer? Der größte Bremer aus Stein müsste mir dazu eigentlich eine Auskunft geben können, schließlich steht er seit mehr als 600 Jahren im Zentrum der Stadt und beobachtet tagtäglich die Menschen. Ist er vielleicht ein Vorbild für manch einen Bremer, wo doch in der Hansestadt stets auf Unabhängigkeit und Freiheit gesetzt wird? (mehr …)

Mit dem Rad den Fluss entlang: Schlachte, Werder, Übersee

Dass Bremen sich zu einer Fahrradstadt mit ausgezeichnetem Radwegenetz gemausert hat, wissen Bremer sowie Gäste der Stadt spätestens seit der Entstehung der neuen Radkarten, die mit der Blockland-Runde „Kuh, Knipp und Kult“, der Bremen-Nord-Runde „Berg und Wal“ sowie der Bremerhaven-Runde „Fisch und Schipp“ verschiedene Bremer sowie Bremerhavener Areale und Sehenswürdigkeiten mit dem Fahrrad verbinden. Auch der Bremer Stadtweg als Bestandteil des „Grünen Ringes Region Bremen“, einem 800 Kilometer langen Radwegenetz, ist fast jedem Bremer und auch vielen Besuchern der Stadt ein Begriff. Doch dass sich auch das „neue“ alte Hafenrevier der Überseestadt mit dem Rad ausgezeichnet erkunden lässt, war mir persönlich weniger bewusst. Die Überseestadt gilt als eines der größten Bauprojekte Europas, der Wandlungs- und Bauprozess ist noch immer in vollem Gang. Doch was hier bereits entstanden ist, kann sich – bei Fußgängern ebenso wie bei Radfahrern – mehr als sehen lassen. Mit der jüngst entwickelten Radroute „Schlachte, Werder, Übersee“, der neuen Runde entlang der Weser, verbinden sich die grünen Seiten der Stadt mit den bunten und belebten Plätzen von Schlachte und Überseestadt. Die Weser dient als verbindendes Element – wer fährt schließlich nicht am liebsten durchweg entlang eines Flusslaufs? (mehr …)

Bremen neu erfahren: Die Drahtesel-Safari im Test

Nach nunmehr sechs Jahren als Wahlbremerin kenne ich mich in der Hansestadt gut aus: Historischer Marktplatz, die Weserpromenade „Schlachte“ und auch der Bürgerpark – ein Gefühl wie bei der sprichwörtlichen Westentasche. Heute aber lerne ich, dass es tatsächlich auch für mich noch Neues zu entdecken gibt in meiner Lieblingsstadt: Die „Drahtesel-Safari“, ein Angebot der Bremer Touristik-Zentrale, macht’s möglich und schickt meine Freundin und mich auf dem Fahrrad und ausgestattet mit einem Rallyebogen quer durch die verschiedenen Stadtviertel. Wir witzeln vorher: Die Rätsel lösen wir doch mit links! – Falsch gedacht. Heute heißt es: In die Pedale treten und die grauen Zellen anstrengen. (mehr …)