Rike Oehlerking

Oberneuland: Das Dorf in der Stadt

Der Stadtteil im Bremer Nordosten strotzt schon auf Satellitenaufnahmen nur so vor Grün und auch vom Fahrrad aus staunte ich auf meiner kleinen Rundtour durch die Oberneulander Straßen nicht schlecht über den beeindruckenden Baumbestand. Auch ansonsten bietet der Stadtteil einen tollen Einblick in die über neunhundertjährige Geschichte. (mehr …)

Bremer Köpfe: Heini Holtenbeen

Wer aufmerksam durchs Schnoor-Viertel läuft, dem begegnet am einen Ende der „Wüstestätte“ in der Nähe der Weser die Bronzefigur einer Bremer Berühmtheit. Hier – oft von Tischen und Stühlen einer Gaststätte umgeben  – steht mit verschmitztem Blick, auf seinen Stock gestützt und mit Melone behütet Heini Holtenbeen. Ich habe ihn besucht und konnte mal wieder etwas Neues über Bremen erfahren. (mehr …)

Flughafen Bremen – Ein Blick hinter die Kulissen

Fluggäste kennen diesen Moment: Kurz nach Abgabe ihres Gepäcks können sie noch einen letzten Blick auf ihren Koffer erhaschen, bevor er auf Lauf- und Förderbändern im geheimnisvollen Raum hinter den kleinen Rolltoren verschwindet. Was genau ein Gepäckstück dort erlebt, habe ich mir am Bremer Flughafen anschauen dürfen. (mehr …)

Die dritte Dimension: Wandbilder in Bremen

Was wäre eine Stadt ohne ihre Wandbilder, denke ich manchmal. Und dann fällt mir auf, dass es eigentlich heißen muss: Was wäre Bremen ohne Wandbilder?! Denn in anderen Städten ist das nicht unbedingt so üblich wie in der Hansestadt an der Weser. Hier entstanden an freien Gebäudewänden vor allem in den 1970er und 80er Jahren zahlreiche Auftragsgemälde, die teils bis heute erhalten sind. Ich habe mich auf die Suche gemacht und dabei auch ziemliche viele aktuelle Bilder entdeckt. (mehr …)

Was liegt denn da? – Schiffe an der Schlachte

Von Zeit zu Zeit unternehme ich einen Spaziergang an der Schlachte. Bremens einstiger Hafenanleger dient auch heute immer noch Schiffen als Liegeplatz. Vom Dampfschiff bis zum Dreimaster ist hier eine ganze schöne Bandbreite historischer Boote vertreten. Ich habe mir die Schiffe bei einem Spaziergang mal etwas genauer angeschaut. (mehr …)

Mit allen Sinnen durch den Schnoor

Sobald die ersten Sonnenstrahlen wärmeres Licht senden, erwachen so langsam auch meine Sinne. Ich nehme meine Umgebung in dieser Jahreszeit oft intensiver und umfassender wahr. Die Beste Gelegenheit also, Bremens ältestes Viertel mal mit allen Sinnen zu erfahren. Die BTZ bietet eine Führung dazu an, deren Stationen ich mir angeschaut habe. (mehr …)

Bremer Köpfe: Wilhelm Wagenfeld

#100jahrebauhaus Zugegeben – ganz so viel zum Thema „Bauhaus“ hat Bremen nicht zu bieten. Die eine oder andere Architektur an der Weser mag an den typischen Stil der Weimarer Kunstschule erinnern, aber viel taucht hier nicht auf. Manchmal aber muss es ja auch gar nicht viel sein. Manchmal reicht ein Name, eine Person, die mit ihrem Wirken Großes geleistet hat. Und diesen einen Namen hat Bremen: Wilhelm Wagenfeld. (mehr …)

Das Hafenmuseum im Speicher XI

Bremen ist und bleibt Hafenstadt. Auch wenn hier nicht die ganz großen Containerriesen anlanden, so sind die jährlichen Umschlags- und Schiffzahlen doch beachtlich. Das riesige Areal zieht sich entlang der Weser und wird heute auch von schifffahrtsfernen Branchen genutzt und zum Wohngebiet ausgebaut. Die Entwicklungen von rund 130 Jahren Hafengeschichte bis heute zeigt das Hafenmuseum im Speicher XI. Ich hab es mir angeschaut und eine Menge gelernt. (mehr …)

Köksch un Qualm – Hauswirtschaft vor 120 Jahren

Seit zehn Jahren gibt es in Bremen-Nord in einer ehemaligen Zigarrenfabrik das Mitmachmuseum Köksch un Qualm – Plattdeutsch für „Köchin und Qualm“. Der Name ist Programm: Es geht um Hauswirtschaft und Zigarren um 1900. Endlich habe ich es geschafft, dem Museum in Burgdamm einen Besuch abzustatten. Dabei habe ich nicht nur die Angestellten des Zigarrenfabrikanten Richtering kennenlernen dürfen, sondern auch den Hausherren hoch selbst. (mehr …)