Rike Oehlerking

Die dritte Dimension: Wandbilder in Bremen

Was wäre eine Stadt ohne ihre Wandbilder, denke ich manchmal. Und dann fällt mir auf, dass es eigentlich heißen muss: Was wäre Bremen ohne Wandbilder?! Denn in anderen Städten ist das nicht unbedingt so üblich wie in der Hansestadt an der Weser. Hier entstanden an freien Gebäudewänden vor allem in den 1970er und 80er Jahren zahlreiche Auftragsgemälde, die teils bis heute erhalten sind. Ich habe mich auf die Suche gemacht und dabei auch ziemliche viele aktuelle Bilder entdeckt. (mehr …)

Was liegt denn da? – Schiffe an der Schlachte

Von Zeit zu Zeit unternehme ich einen Spaziergang an der Schlachte. Bremens einstiger Hafenanleger dient auch heute immer noch Schiffen als Liegeplatz. Vom Dampfschiff bis zum Dreimaster ist hier eine ganze schöne Bandbreite historischer Boote vertreten. Ich habe mir die Schiffe bei einem Spaziergang mal etwas genauer angeschaut. (mehr …)

Mit allen Sinnen durch den Schnoor

Sobald die ersten Sonnenstrahlen wärmeres Licht senden, erwachen so langsam auch meine Sinne. Ich nehme meine Umgebung in dieser Jahreszeit oft intensiver und umfassender wahr. Die Beste Gelegenheit also, Bremens ältestes Viertel mal mit allen Sinnen zu erfahren. Die BTZ bietet eine Führung dazu an, deren Stationen ich mir angeschaut habe. (mehr …)

Bremer Köpfe: Wilhelm Wagenfeld

#100jahrebauhaus Zugegeben – ganz so viel zum Thema „Bauhaus“ hat Bremen nicht zu bieten. Die eine oder andere Architektur an der Weser mag an den typischen Stil der Weimarer Kunstschule erinnern, aber viel taucht hier nicht auf. Manchmal aber muss es ja auch gar nicht viel sein. Manchmal reicht ein Name, eine Person, die mit ihrem Wirken Großes geleistet hat. Und diesen einen Namen hat Bremen: Wilhelm Wagenfeld. (mehr …)

Das Hafenmuseum im Speicher XI

Bremen ist und bleibt Hafenstadt. Auch wenn hier nicht die ganz großen Containerriesen anlanden, so sind die jährlichen Umschlags- und Schiffzahlen doch beachtlich. Das riesige Areal zieht sich entlang der Weser und wird heute auch von schifffahrtsfernen Branchen genutzt und zum Wohngebiet ausgebaut. Die Entwicklungen von rund 130 Jahren Hafengeschichte bis heute zeigt das Hafenmuseum im Speicher XI. Ich hab es mir angeschaut und eine Menge gelernt. (mehr …)

Köksch un Qualm – Hauswirtschaft vor 120 Jahren

Seit zehn Jahren gibt es in Bremen-Nord in einer ehemaligen Zigarrenfabrik das Mitmachmuseum Köksch un Qualm – Plattdeutsch für „Köchin und Qualm“. Der Name ist Programm: Es geht um Hauswirtschaft und Zigarren um 1900. Endlich habe ich es geschafft, dem Museum in Burgdamm einen Besuch abzustatten. Dabei habe ich nicht nur die Angestellten des Zigarrenfabrikanten Richtering kennenlernen dürfen, sondern auch den Hausherren hoch selbst. (mehr …)

Warm, wohlig, weich – Achtung, es wird muckelig!

Was gibt es Gemütlicheres, als an einem verregneten Herbsttag in eine Wolldecke gewickelt auf dem Sofa zu liegen und Tee zu trinken? Oder sich mit einer Tüte Popcorn in einen Kinosessel sinken lassen und Welt für eine Zeitlang draußen lassen? Gemütlichkeit mag in vielen Gestalten auftreten, auch Bremen hat ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Hier kommen meine ganz persönlichen Bremen muckelig-Momente für euch. (mehr …)

Zu Besuch im Wätjens Park

Auch im Bremer Norden sind Orte zu finden, an denen sich Stadtgeschichte erleben lässt. Einer dieser Orte ist der Wätjens Park – einst Landsitz der großen Bremer Kaufmanns- und Reedereifamilie Wätjen. Die historische Spurensuche lässt sich heute gut mit einem Spaziergang durchs Grüne verbinden. Wohlmöglich lässt sich dabei sogar ein Blick ins Schloss werfen und hier aktuelle Kunst in alten Gemäuern bestaunen. (mehr …)