Rike Oehlerking

Weihnachten jenseits der Innenstadt

Seit einigen Tagen hat der diesjährige Weihnachtsmarkt in der Bremer Innenstadt geöffnet. Ich bin seitdem schon ein paar Mal durch das Stadtzentrum gefahren und habe mich von der weihnachtlichen Atmosphäre einstimmen lassen. Mir kam die Frage, ob ich dafür eigentlich immer in die Innenstadt kommen muss. Bei meiner Suche in den Quartieren rundum hab ich die Antwort gefunden.

(mehr …)

Erlebbare Geschichte: Das Vegesacker Geschichtenhaus

Am Hafen in Vegesack, etwas versteckt hinter einem Einkaufszentrum, ragt ein altes Speichergebäude empor. Seit 200 Jahren steht es hier und hat viel erlebt. Wer seine Geschichte und die Menschen, die Teil davon waren, kennen lernen möchte, lässt sich bei einer szenischen Führung ins Jahr 1845 entführen. Auch ich ließ mich mitnehmen und lernte auf der Zeitreise Anna Lange und ihre Angestellten kennen. (mehr …)

Der Koloss von Gröpelingen: Getreideverkehrsanlage im Hafen

Es ist eines der beeindruckendsten Gebäude im stadtbremischen Hafen. Wenn ich mal in Gröpelingen am Hafenbecken bin, bleibe ich jedes Mal am Fuße des riesigen Speichergebäudes stehen und lege den Kopf in den Nacken. Allein die großflächigen Backsteinwände lassen einen tief eintauchen in vergangene Zeiten. Vor kurzem hatte ich endlich Gelegenheit mit eigenen Augen zu sehen, was sich im Innern des „Koloss“ verbirgt. (mehr …)

Stippvisite in der Vergangenheit: das Ludwig Roselius Museum

Es steht mitten in der Böttcherstraße, wird vom ältesten Gebäude des Ensembles beherbergt und hat noch weitere Superlative zu bieten – und dennoch ist es gewissermaßen ein Geheimtipp: das Ludwig Roselius Museum. Die große Schwester nebenan – das Paula Modersohn-Becker Museum – zieht deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich, beansprucht aber für einen Besuch auch mehr Zeit. Das Roselius Museum hingegen ist die perfekte Adresse für eine kurze Zeitreise ins Mittelalter und die frühe Neuzeit. (mehr …)

Milchquartier – Kneipen, Kunst und Kulinarik

Zwischen Wallanlagen, Sielwall, Ostertorsteinweg und Osterdeich schmiegt sich ein besonderer Teil des Viertels: das Milchquartier. Spaziergänger wandeln hier über Kopfsteinpflaster, an prächtig beblümten Vorgärten vorbei, auf historischem Boden. Denn einst stand in diesem Gebiet das St.-Paul-Kloster. Ich habe mich auf die Suche nach geschichtlichen Spuren begeben und dabei so einiges entdeckt. (mehr …)

Mein Bremen: Mit dem Rad nach Worpswede – und zurück

Von Zeit zu Zeit zieht es mich raus aufs Land. Dann setze ich mich aufs Rad und genieße bei einem Tagesausflug nicht nur die körperliche Betätigung, sondern auch die schönen Landschaften rund um Bremen. Vor kurzer Zeit habe ich einen Besuch in der Künstlerkolonie Worpswede zum Anlass für eine ausgiebige Radtour genommen. Ich muss sagen: Die Tour ist nur zu empfehlen! (mehr …)

Oberneuland: Das Dorf in der Stadt

Der Stadtteil im Bremer Nordosten strotzt schon auf Satellitenaufnahmen nur so vor Grün und auch vom Fahrrad aus staunte ich auf meiner kleinen Rundtour durch die Oberneulander Straßen nicht schlecht über den beeindruckenden Baumbestand. Auch ansonsten bietet der Stadtteil einen tollen Einblick in die über neunhundertjährige Geschichte. (mehr …)

Bremer Köpfe: Heini Holtenbeen

Wer aufmerksam durchs Schnoor-Viertel läuft, dem begegnet am einen Ende der „Wüstestätte“ in der Nähe der Weser die Bronzefigur einer Bremer Berühmtheit. Hier – oft von Tischen und Stühlen einer Gaststätte umgeben  – steht mit verschmitztem Blick, auf seinen Stock gestützt und mit Melone behütet Heini Holtenbeen. Ich habe ihn besucht und konnte mal wieder etwas Neues über Bremen erfahren. (mehr …)

Flughafen Bremen – Ein Blick hinter die Kulissen

Fluggäste kennen diesen Moment: Kurz nach Abgabe ihres Gepäcks können sie noch einen letzten Blick auf ihren Koffer erhaschen, bevor er auf Lauf- und Förderbändern im geheimnisvollen Raum hinter den kleinen Rolltoren verschwindet. Was genau ein Gepäckstück dort erlebt, habe ich mir am Bremer Flughafen anschauen dürfen. (mehr …)

Die dritte Dimension: Wandbilder in Bremen

Was wäre eine Stadt ohne ihre Wandbilder, denke ich manchmal. Und dann fällt mir auf, dass es eigentlich heißen muss: Was wäre Bremen ohne Wandbilder?! Denn in anderen Städten ist das nicht unbedingt so üblich wie in der Hansestadt an der Weser. Hier entstanden an freien Gebäudewänden vor allem in den 1970er und 80er Jahren zahlreiche Auftragsgemälde, die teils bis heute erhalten sind. Ich habe mich auf die Suche gemacht und dabei auch ziemliche viele aktuelle Bilder entdeckt. (mehr …)