Rike Oehlerking

Bremen: Stadt der kurzen Wege

Was Städtereisende mir bestätigen werden: Wer als Tourist in eine andere Stadt reist, ist vor Ort meist sehr viel zu Fuß unterwegs. So lässt sich eine neue Umgebung bestens erkunden. Wo man in anderen Städten allerdings einen halben Marathon zurücklegen muss, um die Sehenswürdigkeiten zu Gesicht zu bekommen, ist Bremen ein dankbares Pflaster. Vieles ist auf einem entspannten Spaziergang durch die Innenstadt in kürzester Zeit erreichbar. (mehr …)

Das Tischlerei-Museum: Versteckter Schatz

Mitten im Milchquartier verbirgt sich im Hinterhof eines alten Häuserblocks ein wahrer Schatz: das Tischlerei-Museum. Von der Köpkenstraße aus durch eine Unterführung des Vorderhauses erreichbar schmiegt sich die Anlage an die Rückseite der umliegenden Häuser. Die ehemalige Tischlerei konserviert über 100 Jahre Handwerksgeschichte. Wer sich hier umschaut, reist weit zurück und erhält einen tiefen Einblick auch in Bremer Stadtgeschichte.

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Das Tabakquartier – Ort der Visionen

In den 1930er Jahren stand in Woltmershausen die größte Tabakfabrik Europas. Heute wird das riesige Gelände an der Hermann-Ritter-Straße umgebaut und zu einem Arbeits-, Wohn- und Freizeitareal umgenutzt. Ich habe mich über die Baustelle führen lassen und konnte dabei sowohl einen Blick in die Vergangenheit als auch in die Zukunft werfen. (mehr …)

Jugendherberge Bremen – Geselliger Ort an der Weser

Die Jugendherberge Bremen könnte zentraler kaum liegen. Direkt an der Weser, am unteren Ende der Schlachte, ist sie jährlich Anlaufstation für über 20000 Übernachtungsgäste. Der gelbe, kubusförmige Anbau ist seit 2005 ein markanter Wegweiser für Reisende auf und neben dem Fluss. Ich war zu Besuch in der Herberge und habe wieder einmal einen Ort mehr in der Hansestadt entdeckt, den ich auch Einheimischen nur empfehlen kann. (mehr …)

PHÄNOMENAL 2020 – Bremen entdecken. Wissen erleben.

#bremenphänomenal: Bremen selbst ist ja gewissermaßen schon so etwas wie ein Phänomen. Zumindest kenne ich keine andere Großstadt, in der sich alles so eng mit einander verbunden anfühlt. Auch die wissenschaftlichen Netzwerke sind gut ausgebaut. Unter anderem aus diesem Grund hatte schon 2005 eine Jury Bremen und Bremerhaven gemeinsam zur ersten deutschen „Stadt der Wissenschaft“ gekürt. Überzeugt hatten auch die enge Kooperationen von Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadt. Dies wird 2020 im Rahmen eines Themenjahres wieder unter Beweis gestellt. „Phänomenal“ lautet der Titel und ich habe mich mal auf die Suche nach erlebbarer Wissenschaft in der Hansestadt begeben. (mehr …)

Kulturzentrum Lagerhaus – kultureller Ideen-Schmelztiegel

Inmitten der östlichen Vorstadt gibt es seit rund 40 Jahren einen Kulturbetrieb, der für Bremen eine zentrale Rolle spielt. Konzerte, Lesungen, Tanz- und Deutschkurse, ein Café, Ateliers und Proberäume werden hier Tag für Tag unter einem Dach vereint. Das Lagerhaus ist ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen, davon konnte ich mich bei einem Rundgang überzeugen. (mehr …)

Weihnachten jenseits der Innenstadt

Seit einigen Tagen hat der diesjährige Weihnachtsmarkt in der Bremer Innenstadt geöffnet. Ich bin seitdem schon ein paar Mal durch das Stadtzentrum gefahren und habe mich von der weihnachtlichen Atmosphäre einstimmen lassen. Mir kam die Frage, ob ich dafür eigentlich immer in die Innenstadt kommen muss. Bei meiner Suche in den Quartieren rundum hab ich die Antwort gefunden.

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Erlebbare Geschichte: Das Vegesacker Geschichtenhaus

Am Hafen in Vegesack, etwas versteckt hinter einem Einkaufszentrum, ragt ein altes Speichergebäude empor. Seit 200 Jahren steht es hier und hat viel erlebt. Wer seine Geschichte und die Menschen, die Teil davon waren, kennen lernen möchte, lässt sich bei einer szenischen Führung ins Jahr 1845 entführen. Auch ich ließ mich mitnehmen und lernte auf der Zeitreise Anna Lange und ihre Angestellten kennen. (mehr …)

Der Koloss von Gröpelingen: Getreideverkehrsanlage im Hafen

Es ist eines der beeindruckendsten Gebäude im stadtbremischen Hafen. Wenn ich mal in Gröpelingen am Hafenbecken bin, bleibe ich jedes Mal am Fuße des riesigen Speichergebäudes stehen und lege den Kopf in den Nacken. Allein die großflächigen Backsteinwände lassen einen tief eintauchen in vergangene Zeiten. Vor kurzem hatte ich endlich Gelegenheit mit eigenen Augen zu sehen, was sich im Innern des „Koloss“ verbirgt. (mehr …)

Stippvisite in der Vergangenheit: das Ludwig Roselius Museum

Es steht mitten in der Böttcherstraße, wird vom ältesten Gebäude des Ensembles beherbergt und hat noch weitere Superlative zu bieten – und dennoch ist es gewissermaßen ein Geheimtipp: das Ludwig Roselius Museum. Die große Schwester nebenan – das Paula Modersohn-Becker Museum – zieht deutlich mehr Aufmerksamkeit auf sich, beansprucht aber für einen Besuch auch mehr Zeit. Das Roselius Museum hingegen ist die perfekte Adresse für eine kurze Zeitreise ins Mittelalter und die frühe Neuzeit. (mehr …)