Barbara Peper

Durch das Studium und ganz unterschiedliche Jobs habe ich in Bremen viele „Gesichter“ der Stadt kennen gelernt. Besonders in der Kreativszene, im Kulturbetrieb und ihren subkulturellen Nischen bin ich liebend gern unterwegs. Ich halte Augen und Ohren stets offen – zumindest auf Standby – und lasse mir nicht entgehen, wenn hier ein neues Café eröffnet, dort eine neue Konzertreihe startet. Mein Herz schlägt besonders schnell bei einem richtig guten Krimi oder einem ordentlichen Espresso im Viertel. Und danach? Geht es schnell weiter…

Kultur satt im Schlachthof

Egal ob Punk-Konzert, Langschläferfrühstück, Kindertheater oder Poetry-Slam – kaum ein Ort in Bremen ist so vielfältig wie das Kulturzentrum Schlachthof an der Bürgerweide. Dass das Ensemble mit seinem Markenzeichem, dem hohen Schornstein, nicht nur eine kunterbunte Veranstaltungsstätte, sondern auch ein geschichtsträchtiger Ort ist, habe ich bei meinem Besuch allemal erfahren. (mehr …)

Das Bremer Schulmuseum: Zwischen Rohrstock und Reformen

Kaum ist es geschrieben, geht es schon wieder um ein Neues. Das Schulzeugnis. In ihm machen sich das stundenlange Auswendiglernen chemischer Elemente, das verzweifelte Niederschreiben konsonantischer Deklinationen  oder das eifrige Melden in den Geschichtsstunden bezahlt, zumindest meistens. In Bremen gibt es wohl nur einen Ort, an dem man sich völlig sorgenfrei dem Schulunterricht widmen kann: Das Bremer Schulmuseum.

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Masken, Narren und die Blaumeier

„Helau!“, rufen sie bei der Mainzer Fastnacht, „Alaaf!“ beim Kölner Rosenmontagszug – und in Bremen? Da wird getrommelt! Der Bremer Karneval unter dem Motto „Samba, Masken und Spektakel“ und ist weit mehr als ein bloßer Karneval. Er ist Maskenspiel, Samba-Show und Straßentheater in einem. Eben ein ganz besonderes Erlebnis. Und immer dabei: die Truppe vom Blaumeier-Atelier mit ihrem fabelhaften Maskenspiel.

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Bremen maritim: Wo Landratten gern zu Wasser gehen

Ich habe gerade die ersten beiden Teile von „Fluch der Karibik“ gesehen. Mal wieder. Genau die richtige Vorbereitung, um sich am nächsten Tag mit ein paar freibeuterischen Gefühlen an Bord des neuen Gastronomie- und Hotelschiffs „Alexander von Humboldt“ zu wagen und sich das berühmte Beck’s-Schiff bei einer Schiffsführung genauer anzuschauen. (mehr …)

Halbstark?! Oh Baby Baby ab zur Plattenbörse!

Seit meiner ersten Schallplatte „Benjamin Blümchen als Feuerwehrmann“ gesellten sich in den letzten Jahren zwar ein paar Scheiben hinzu – vom allzu poppigen Schweden-Duo Roxette über Düsteres von Depeche Mode und Joy Division bis hin zum großartigen Prince. Aber man kann kaum behaupten, dass ich eine große Vinylfreundin sei. Doch was richtig gut geht, ist Beatmusik vom Plattenteller. Und leckerer Kuchen. Beides zusammen gibt es bei der „Halbstark!“-Plattenbörse im LOX (mehr …)

Endstation Falkenberg: Der kleine Grenzverkehr

Seit ziemlich genau zehn Monaten fährt die Straßenbahnlinie 4 über die Grenze des Bundeslandes Bremen über Lilienthal bis nach Falkenberg in Niedersachsen. Weil ich dort etwas abholen möchte und kein Auto besitze, nutze ich heute mal diese BSAG-Linie für einen kleinen Grenzverkehr. Leider bei trübem Wetter und leichtem Nieselregen – aber in der Bahn ist es schön trocken, wunderbar. Obwohl… entlang der Gleise gibt es zahlreiche interessante Haltepunkte, bei denen ein Ausstieg lohnen würde.

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Heldenhaft: Eine Bar über der Kinoleinwand

In Bremen gibt es ab und zu schlechtes Wetter, diese Tatsache möchte ich gar nicht beschönigen. Doch in den vielen netten Kinos der Stadt ist man während eines verregneten Nachmittags oder Abends sehr gut aufgehoben. Noch besser ist es allerdings, wenn sich Kino und Bar eine Adresse teilen. So wie die Heldenbar und das Cinema im Ostertor – dann darf der Kinoabend auch mal in einer Cocktail-Sause enden. Ich habe mich allerdings weder für Kino noch Cocktail entschieden, sondern für heldenhaftes Surfer-Bier am Tresen.

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Bremen tierisch: Zehn Ferkel, vier Esel und ein Elefant

Der Bürgerpark in Bremen gilt als einer der besterhaltenen Landschaftsparks Deutschlands und als grüne Lunge der Hansestadt. Ein beliebstes Ziel für Familien ist das Tiergehege, wo es jetzt im Frühjahr überall grunzt, wiehert und meckert – der tierische Nachwuchs macht sich lautstark bemerkbar. Und tatsächlich, heute kann ich hier Lämmchen, Zicklein und zehn kleine Bunte Bentheimer Ferkel entdecken, die auch mir sofort ein ungestümes „Ach wie süüüüß“ entlocken. (mehr …)

Bremens Kaffeemacher III: Cross Coffee im Waller Hafen

Für unsere Serie “Bremens Kaffeemacher” bin ich diesmal bei bestem Sonnenschein nach Walle geradelt, genauer gesagt, ins Hafengebiet hinter der Waterfront. Hier sitzt die kleine, junge Rösterei Cross Coffee, deren Macher sich selbst als  „kreative Kaffeeröster“ bezeichnen und eine äußerst leidenschaftliche Beziehung zu ihren Kaffees pflegen. Ich war verblüfft, was mit einer kleinen Bohne alles angestellt werden kann…

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Der Kleingarten: Ein idyllisches Paradies im Grünen

Der deutsche Kleingarten hat einen zweifelhaften Ruf. Als parzellisiertes Spießerdomizil verschrien, wird er inzwischen mehr und mehr zum Sehnsuchtsort für junge Städter-Familien.  Auch ich stand der Idylle im Schrebergarten und den Verordnungen über Baumbeschnitt und Heckenhöhe lange skeptisch gegenüber. Doch seit November bin ich eine von ihnen, eine Kleingärtnerin in Bremen – und ich bin nicht allein! (mehr …)