Barbara Peper

Durch das Studium und ganz unterschiedliche Jobs habe ich in Bremen viele „Gesichter“ der Stadt kennen gelernt. Besonders in der Kreativszene, im Kulturbetrieb und ihren subkulturellen Nischen bin ich liebend gern unterwegs. Ich halte Augen und Ohren stets offen – zumindest auf Standby – und lasse mir nicht entgehen, wenn hier ein neues Café eröffnet, dort eine neue Konzertreihe startet. Mein Herz schlägt besonders schnell bei einem richtig guten Krimi oder einem ordentlichen Espresso im Viertel. Und danach? Geht es schnell weiter…

Viel Lärm um Jazz: 10 Jahre „Jazz On Board“

Die zehn Kerzen auf dem Geburtstagskuchen brennen lichterloh, der Saal im Theaterschiff ist bis auf den letzten Steh- und Sitzplatz gefüllt – kein ganz normaler Montagabend, denn heute feiert die Veranstaltungsreihe „Jazz On Board“ ihr zehnjähriges Jubiläum. Und ich setze mich an die Bar und gebe meine unbegabten Jazz-Ohren in die musikalischen Hände der Musiker rund um Gastgeber Dirk Piezunka.
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Ein Kukoon für das Buntentor

Wenn es in Bremen darum geht, etwas ganz Neues auf die Beine zu stellen, sind kreative junge Menschen nicht fern. Genauso wie beim Projekt Kukoon (KulturKombinat Offene Neustadt) in der Bremer Neustadt, direkt am Anfang des Buntentorsteinwegs. Vor rund drei Monaten ist die Gesellschaft für bunte Steine mbH, ein Kollektiv von 17 Männern und Frauen, mit ihrer Idee einen kulturellen Nachbarschafts-Treff zu gründen, gestartet. Ich habe das Kukoon an einem Freitagmittag besucht und mit einem der Macher über Visionen, Nachbarschaft, Konzerte und überhaupt das kulturelle Leben in der Neustadt gesprochen. (mehr …)

Bremen kriminalistisch: Auf mörderischer Spur

Während meine Freunde Kant, Spiegel Online oder Elf Freunde lesen, verschlinge ich Kriminalromane. Ich mag die Hochspannung, die Neugier und das Mörderische an guten Krimis. Und nachdem ich meinen letzten Roman beiseite gelegt habe, habe ich mir vorgenommen, das Thema „Krimi in Bremen“ mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Und worauf ich da so bei meinen Ermittlungen gestoßen bin… ist höchst spannend! Bremen ist eine echte Krimi-Stadt, wer hätte das gedacht?! Ich jedenfalls nicht. (mehr …)

Grüner wird’s nicht – im WUSEUM

Als ich vor Jahren einmal bei einem Bundesliga-Spiel im Weser-Stadion zu Gast war – damals stand im gegnerischen Tor Timo Hildebrand – fiel mir nichts besseres ein als laut zu fragen: „Spielt der nicht eigentlich für Deutschland?“ Es kann also nicht schaden, mein halbgares Fußballwissen aufzupolieren. Daher geht’s für mich heute ab ins WUSEUM – dem Vereinsmuseum von Werder Bremen.

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Bremens Kaffeemacher II: Hemken im Ostertor

In unserer Serie „Bremens Kaffeemacher“ möchten wir aktive Kaffeeröstereien in der Hansestadt vorstellen – nicht nur weil Kaffee eine lange Tradition in Bremen hat, sondern auch, weil traditionell gerösteter Kaffee in Zeiten von Nachhaltigkeit und Konsumbewusstsein derzeit eine Renaissance erlebt. Gerade kleine Röstereien machen Bremen zur Kaffeehauptstadt, denn wo sonst weht in den Gassen und Straßen ein so unwiderstehlicher Kaffeeduft? Zum Beispiel im Ostertor, wo Gerhard Hemken regelmäßig seinen Trommelröster anwirft…

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Die wohl lockerste Amtsstube der Welt

Die Sonne schickt ein paar Strahlen durch das Glasdach. Ich schlängele mich mit einer Freundin und einem Besucher aus Paris, der gerade auf dem Rückweg in seine Heimatstadt mit dem Fahrrad (!) Station macht, durch die Lloydpassage. Wir wollen dem Auswärtigen etwas Spannendes zeigen und was gibt es Besseres als eine typisch deutsche Amtsstube im Stile der Fünfziger Jahre? In der man auch einen Cortado Leche y Leche trinken kann? Also auf ins Café „Das Amt“, das versteckt in der Nähe zur Brill-Kreuzung, zum Lloydhof und Gewerbehaus liegt.

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Italienische Eleganz und digitale Künste

Es geht mal wieder heiß her in der Hansestadt. 30. Samba-Karneval im Viertel, Classic Motorshow in den Messehallen, Hochschultage an der Hochschule für Künste (HfK) in der Überseestadt, ein Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz und Werder Bremen spielt gegen Leverkusen. An diesem Wochenende toben in Bremen wahrlich die Massen – und ich stürze mich hinein. Meine Wahl: Elegante Oldtimer und inspirierende Hochschulkunst.

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Endlich wieder ein Franzose im Haus!

Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch, Friedensreich Hundertwasser, Pablo Picasso – und nun? Ab 7. Februar ist mit Emile Bernard endlich wieder ein Franzose zu Gast in der Kunsthalle Bremen. Zuletzt zeigte das Museum Werke Claude Monets in einer großen Sonderausstellung – und das vor zehn Jahren. Über den Maler Bernard, der deutlich seltener in Arztpraxen oder Behördenfluren hängt, weiß man selbst als Otto-Normal-Kunstkenner wenig. Die Kunsthalle will das mit der Schau „Emile Bernard – Am Puls der Moderne“ ändern.

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