Barbara Peper

Durch das Studium und ganz unterschiedliche Jobs habe ich in Bremen viele „Gesichter“ der Stadt kennen gelernt. Besonders in der Kreativszene, im Kulturbetrieb und ihren subkulturellen Nischen bin ich liebend gern unterwegs. Ich halte Augen und Ohren stets offen – zumindest auf Standby – und lasse mir nicht entgehen, wenn hier ein neues Café eröffnet, dort eine neue Konzertreihe startet. Mein Herz schlägt besonders schnell bei einem richtig guten Krimi oder einem ordentlichen Espresso im Viertel. Und danach? Geht es schnell weiter…

Hilfe! Eine Giftmörderin auf der Bühne

Wenn ich an Puppen und Figuren auf der Bühne denke, erinnere ich mich unweigerlich an eine kindgerechte Vorstellung von Räuber Hotzenplotz zu Grundschulzeiten. Alberne Gangstergeschichten interessieren mich heute nicht mehr so sehr, aber als Freundin mörderischer Krimis fand ich den Fall der Bremer Giftmörderin Gesche Gottfried schon immer höchst faszinierend. Umso neugieriger war ich auf die Aufführung “Gift – Der Fall Gesche Gottfried” im Theater Mensch, Puppe! (mehr …)

Bremens Kaffeemacher I: Rösterei August Münchhausen

Wenn ich als Kind meine Tante in Bremen besuchte, stachen mir stets zwei unerklärliche Gerüche in die Nase, die ich erst später zuordnen konnte: Bier und Kaffee. Dabei ist der Geruch nach Hopfen natürlich weit weniger betörend als das warme, heimelige Aroma gerösteter Kaffeebohnen. Und dieser leckere Duft umweht mich noch heute oft. Kein Wunder, denn Bremen gilt als Deutschlands Kaffee-Hauptstadt. Viele große und kleine Röstereien existieren hier und prägen nicht nur das Geruchsbild der Hansestadt. Wir möchten in einer Serie einige von ihnen vorstellen – um Lust auf (mehr) Kaffee aus Bremen zu machen.

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