Bremer Köpfe: Loriot

Einmal neben Loriot auf dem berühmten grünen Biedermeier-Sofa Platz zu nehmen, wer träumt davon nicht. Seit anderthalb Jahren ist dies nun (fast) möglich. Zu seinem 90. Geburtstag im November 2013 widmete Radio Bremen dem vielseitigen Humoristen Loriot eine bronzene Replik des berühmten Sofas, inklusive Mops-Nachbildung.

Loriots Zeit in Bremen

In Zusammenarbeit mit Radio Bremen produzierte Loriot (Vicco von Bülow) von 1976 bis 1978 seine Sendungen Loriot I – VI in Bremen. In den Sendungen präsentierte er kleine Sketche und kurze Zeichentrickfilme, anmoderiert wurden diese auf dem berühmten grünen Sofa, oft zusammen mit Evelyn Hamann. Während seiner Schaffenszeit in Bremen entstanden einige seiner berühmtesten Werke, unter anderem die „Nudel“, der „Kosakenzipfel“ oder das „Frühstücksei“. 2009 wurde Loriot mit dem ersten Bremer Stadtmusikantenpreis ausgezeichnet. Als Danksagung zeichnete er in seinem typischen Stil die Bremer Stadtmusikanten zusammen mit den Knollnasen und dem Spruch „Ohne Fleiß kein Preis“. Zu Ehren des Humoristen wurde nach seinem Tod die Fläche zwischen dem Hillmannplatz und den Wallanlagen „Loriot-Platz“ getauft.

Der Osnabrücker Künstler Herbert Rauer entwarf die Bronze-Replik für Radio Bremen.

Der Osnabrücker Künstler Herbert Rauer entwarf die Bronze-Replik für Radio Bremen.

Getreu dem Loriot-Zitat: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“, kann man jetzt auf dem bronzenen Sofa neben dem Mops am Haupteingang zum Funkhaus Platz nehmen. Nach einem kleinen Spaziergang entlang der Weser ins Stephani-Viertel und einem Schnappschuss nimmt man ein ganz besonderes Erinnerungsfoto für Zuhause mit.

Das ist ein Gastbeitrag von Lisa Brandt.

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