“Endlich Bremen”: Tipps für Bremen-Neulinge

Du bist neu in Bremen? Dann ist der Stadtführer “Endlich Bremen” genau das Richtige für dich. Mitgeschrieben hat ihn eine, die einst auch ganz neu in die Hansestadt gekommen ist — Lena Häfermann. Die frischgebackene Buchautorin räumt mit Mythen auf — und zeigt uns einen perfekten Platz für’s Feierabendbier.

Die Steintreppen an der Schlachte zählten schon immer zu ihren Lieblingsplätzen. Lena und ich treffen uns dort zum „flüssigen Picknick“, wie sie es nennt. Fix ein Getränk am Kiosk nebenan besorgt, lassen wir den Spätsommertag ausklingen und genießen den Blick auf Abendsonne und Weserpromenade. Für Lena sind die Treppen der perfekte Treffpunkt: mittig gelegen, schnell erreichbar und mit einer wunderbaren Aussicht. Grund genug, das Plätzchen in einen Stadtführer aufzunehmen, an dem die 28-Jährige mitgeschrieben hat: Endlich Bremen.

Endlich Bremen - Ein Stadtführer für Neulinge

Lena Häfermann hat sich ihre Stadt genau angeschaut — und darüber geschrieben. Als eine von fünf Autoren hat die 28-Jährige an einem Stadtführer speziell für junge Leute mitgearbeitet (Bilder aus dem Buch: rap Verlag).

Alles, was Neu-Bremer wissen müssen

Als Lena selbst vor knapp zehn Jahren als Studentin nach Bremen kam, hat sie die Stadt über Orientierungstage der Uni kennen und lieben gelernt. Und doch hätte sie ein paar Dinge gerne vor ihrem Umzug gewusst, wie sie mit einem Lachen sagt: „Ich habe damals genau die gleichen Fehler gemacht, die man als Neuling in einer fremden Stadt eben macht – zum Beispiel in eine nicht so schönen Ecke ziehen.“

Tipps vom Sonntagseinkauf bis zum Frauentaxi

Solche Erfahrungen müssen die Leser des rund 250 starken, kunterbunten Stadtführers allerdings nicht machen: Mit seinen Ecken und Kanten ist darin jedes Stadtviertel ausgiebig beschrieben – inklusive Kneipendichte, U-30-Quote, Entfernung zum Roland oder Hochhausfaktor. Alles Dinge, die junge (und junggebliebene) Menschen interessieren — denn das ist die Zielgruppe. So kann ich auch nachlesen, wo ich sonntags etwas zu essen kaufen kann oder wie mich ein Frauentaxi nach einer durchzechten Nacht nach Hause bringt.

Der Stadtführer stellt auch Bremer Mythen vor.

Lena kennt sich nicht nur mit Bremer Mythen aus. Nach dem Studium hat die frischgebackene Buchautorin auch für die Bremer Touristik-Zentrale gearbeitet.

Bremer Mythen — nicht alle sind wahr

Als eine von insgesamt fünf bremischen Autoren hat sich Lena die Kapitel Durst, Sommer, Winter und Mythen vorgenommen und auf die typische persönliche Bremer Note zugespitzt: So schreibt sie zum Beispiel über Bremer Traditionen wie die Kohltouren. Sechs Wochen lang hat sie dafür recherchiert und getestet – und auch Dinge erfahren, die sie noch nicht wusste: Dass Bremen zum Beispiel ein El Dorado für Marktforscher ist und hier Produkte angeboten werden, die es sonst nirgends gibt. Oder dass wir einen der größten deutschen Skivereine haben, obwohl es hier mehr regnet als schneit — im Durchschnitt übrigens weniger als in Köln oder München. Noch so ein Mythos.

Mehr aus dem Inhalt:

  • Wo wohnst du? Bedienungsanleitung für jedes Bremer Stadtviertel.
  • Durst? Bremen ist Kaffeestadt — schon ewig. Zahlreiche Cafés machen diesem Ruf alle Ehre. Zum Beispiel das charmante “Marianne” in der Innenstadt.
  • Sommerzeit, frostige Zeit — Bremen zu jeder jahreszeit. Vom Badesee bis zum Indoor-Fußball auf echtem Rasen.
  • Sonntage — sind in Bremen am schönsten. Zum Beispiel beim Tatort gucken im Fehrfeld.
  • Tourikram — darf in der Weltkulturerbe-Stadt natürlich nicht fehlen.
  • Sprachregeln — gibt’s oben drauf. Damit du auch echt bremisch einen guten “Tach” wünschen kannst.

Das und vieles mehr kann man im Stadtführer nachlesen — und sich Inspiration für eigene Erfahrungen holen, wie Lena sagt: “Wir geben einen ersten Überblick über diese wunderbare Stadt. Ausprobieren müssen die Leser selbst.”

Dankeschön für die vielen Tipps!

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Ein Kommentar zu ““Endlich Bremen”: Tipps für Bremen-Neulinge

  1. Karol says:

    Das ist eine gute Sache mit den Infos für neue Bremer, kenne es auch aus eigener Erfahrung ….
    wenn man neu ist in der Stadt. Nur mit dem Job ist es ja nicht getan was macht man mit seiner Freizeit ? Denke, dass die Tipps gut ankommen werden, besonders bei den Jungen Leuten.

    Gruß
    Karol

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