9. Bremer Instawalk – Hinter den Kulissen des Freimarkts

Der 9. Instawalk stand unter dem Motto „Ischa Freimaak“ und ermöglichte einigen Instagrammer*innen am ersten Freimarkt-Wochenende Einblicke hinter die Kulissen des beliebten Volksfestes. Rudolf Robrahn, Vorsitzender des Bremer Schaustellerverbands, veranstaltete eine exklusive Tour für uns mit besonderen Eindrücken und bunten Fotomotiven.

Los ging es an der kultigen Elchbar mit einem Willkommensgetränk. Von dort holte uns Rudolf Robrahn ab. Rund 20 Teilnehmer*innen lauschten seinen Begrüßungsworten. Daraufhin ging es zur ersten Station des Instawalks: Die Raupenbahn. Das Fahrgeschäft rief bei uns allen nostalgische Gefühle hervor. Kein Wunder – es wurde bereits 1926 erbaut und feiert bald 100-jähriges Jubiläum.

Die Raupenbahn stellt das erste Highlight auf dem Freimarkt dar, wenn man vom Hauptbahnhof kommt.

Die Raupenbahn stellt das erste Highlight auf dem Freimarkt dar, wenn man vom Hauptbahnhof kommt.

Der Schausteller berichtete stolz, dass die Geschwindigkeit des Motors noch ganz traditionell mit einem Salzwasseranlasser geregelt wird. Die Musik kommt natürlich vom Plattenspieler. Auch das historische Steuerrad in der Kabine durften wir uns anschauen – und fotografieren. Nach einer kurzen Fotosession fuhren wir schließlich ein paar Runden, mit der doch ganz schön schnellen Raupenbahn.

Der Instawalk führte uns weiter zu einer ganz neuen Attraktion auf dem Freimarkt: Dr. Archibald – Master of Time. Das Fahrgeschäft verspricht eine virtuelle Zeitreise durch verschiedene Dimensionen. Die Fassade wirkt bereits wie eine Traumwelt. Wir waren sehr gespannt! Auch hier bekamen wir interessante Insider-Informationen rund um die Weltneuheit von den Schaustellern geliefert. Natürlich ließen wir es uns nicht entgehen, die Reise in die Fantasiewelt mit der Virtual- Reality-Brille selbst anzutreten und tauchten in abenteuerliche Szenarien ein.

Das neue Fahrgeschäft mit Virtual-Reality-Brille.

Das neue Fahrgeschäft mit Virtual-Reality-Brille.

Nächste Station: Eis wie Sahne. Nach der ganzen Aufregung hatten wir uns ein leckeres Sahneeis definitiv verdient. Die Freude war in unseren Gesichtern nicht zu übersehen. Darüber hinaus erfuhren wir eine Menge über das Bremer Traditionsunternehmen und über die Herstellung der Waffeln, die den Eisgenuss erst richtig abrunden.

Bei der Demonstration der Waffelherstellung wird eifrig fotografiert.

Bei der Demonstration der Waffelherstellung wird eifrig fotografiert.

Als nächstes ging es für uns zur „Geisterstadt“. Das traditionsreiche Fahrgeschäft hat sich zum Ziel gesetzt den klassischen Ursprung einer Geisterbahn mit den technischen Möglichkeiten von heute zu erhalten. Einer der Schausteller erzählte uns, dass die Geisterbahn nicht nur auf dem Freimarkt, sondern deutschlandweit unterwegs sei. Ganze drei LKWs werden benötigt, um die gesamte Fassade und Ausstattung zu transportieren. Dazu kämen zahlreiche Wohnwagen für die Crew. Ich stelle mir eine große Karawane vor, die quer durch Deutschland reist. Wir erfuhren auch, dass die Gruselfiguren aus Kalifornien kommen. Aber Achtung – die Schauergestalten eignen sich nur dann als Fotomotiv, wenn man nicht schreckhaft ist.

Die Geisterstadt lädt zum Fürchten ein.

Die Geisterstadt lädt zum Fürchten ein.

Dank der Außenfassade war mein Grusellimit auf jeden Fall schon erreicht. Ich überließ es den anderen Teilnehmer*innen, eine Runde in der Geisterbahn zu fahren. Als diese schließlich wieder unversehrt in die fröhlich-bunte und mittlerweile gut gefüllte Freimarktwelt entlassen wurden, ging unsere Tour weiter zum Bratwurststand. Hier gab es eine Stärkung und wir tauschten uns über unsere Erlebnisse und die bisher besten Fotomotive aus.

Vom Bratwurststand bot sich ein beeindruckender Blick auf unser letztes Ziel.

Vom Bratwurststand bot sich ein beeindruckender Blick auf unser letztes Ziel.

Last but not least nahm uns Rudolf Robrahn mit zu der radförmigen und hoch in den Himmel ragenden Attraktion mit den 42 Gondeln. Der Schausteller des Riesenrads erzählte uns, dass es sich hier lange Zeit um das größte mobile Riesenrad weltweit handelte. Es wurde in Bremen erbaut und war 1945 ganze 13 Meter hoch. Die aktuelle Höhe misst fast 60 Meter. Als wir direkt unter dem Riesenrad standen, wurde uns ein gewaltiges Fotomotiv geboten. Bei einer Fahrt waren alle ohne Höhenangst natürlich sofort dabei. Mit gezückter Kamera – um die atemberaubende Sicht festzuhalten – drehten wir ein paar Runden.

Auf einmal wirken selbst die großen Achterbahnen ganz klein.

Auf einmal wirken selbst die großen Achterbahnen ganz klein.

Neben großartigen Fotomotiven aus der Vogelperspektive bot die Fahrt in der Gondel außerdem die Möglichkeit den Instawalk Revue passieren zu lassen. Wir tauschten uns noch einmal über das Erlebte aus und posteten fleißig die ersten Ergebnisse. Ein weiterer spannender Instawalk ging zu Ende. Uns hat es großen Spaß gemacht.

Ein Dankeschön an alle Instagrammer*innen für die Teilnahme und die entstandenen Bilder unter #instawalkbremen. Wir danken außerdem Nadja Niestädt (Pressesprecherin Arbeitsgemeinschaft Bremer Märkte), Rudolf Robrahn und den sympathischen Schausteller*innen.

Gastbeitrag von Linda Ruser vom Bremer Moment

Mit dabei waren: henning_krgr | lassdiemusikan | stadtzeigen | klausk78 | Sascha_aus_bremen | hajoahoi | Marckrug | Ichpackdenkoffer | bremengraphie | clulatsch | weserzauber | carolinhinz | tapandora | steffizfotografie | ilka75 | betweenthetrips | sir4got10 | bremermoment

Teilnehmer*innen des 9. Bremer Instawalks

Teilnehmer*innen des 9. Bremer Instawalks

Nachtrag von der Redaktion:
Vermisst jemand den 8. Instawalk durch den Ratskeller? Bei dem konnten wir leider nicht dabei sein! Auf Youtube findet ihr davon aber einen Film.

Kommentieren

Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht. Notwendige Felder sind markiert *