Ausstellung

Köksch un Qualm – Hauswirtschaft vor 120 Jahren

Seit zehn Jahren gibt es in Bremen-Nord in einer ehemaligen Zigarrenfabrik das Mitmachmuseum Köksch un Qualm – Plattdeutsch für „Köchin und Qualm“. Der Name ist Programm: Es geht um Hauswirtschaft und Zigarren um 1900. Endlich habe ich es geschafft, dem Museum in Burgdamm einen Besuch abzustatten. Dabei habe ich nicht nur die Angestellten des Zigarrenfabrikanten Richtering kennenlernen dürfen, sondern auch den Hausherren hoch selbst. (mehr …)

Das Bremer Schulmuseum: Zwischen Rohrstock und Reformen

Kaum ist es geschrieben, geht es schon wieder um ein Neues. Das Schulzeugnis. In ihm machen sich das stundenlange Auswendiglernen chemischer Elemente, das verzweifelte Niederschreiben konsonantischer Deklinationen  oder das eifrige Melden in den Geschichtsstunden bezahlt, zumindest meistens. In Bremen gibt es wohl nur einen Ort, an dem man sich völlig sorgenfrei dem Schulunterricht widmen kann: Das Bremer Schulmuseum.

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Endlich wieder ein Franzose im Haus!

Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch, Friedensreich Hundertwasser, Pablo Picasso – und nun? Ab 7. Februar ist mit Emile Bernard endlich wieder ein Franzose zu Gast in der Kunsthalle Bremen. Zuletzt zeigte das Museum Werke Claude Monets in einer großen Sonderausstellung – und das vor zehn Jahren. Über den Maler Bernard, der deutlich seltener in Arztpraxen oder Behördenfluren hängt, weiß man selbst als Otto-Normal-Kunstkenner wenig. Die Kunsthalle will das mit der Schau „Emile Bernard – Am Puls der Moderne“ ändern.

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Kunstfrühling am Güterbahnhof

Partyvolk, Designer, Künstler und Kulturschaffende haben das Gelände des Güterbahnhofs längst zum Hotspot der kreativen Szene in Bremen gemacht. In der Gleishalle hinter dem Hauptbahnhof findet auch der Kunstfrühling statt, eine Plattform für Künstler aus Bremen und der Region. Als Besucher kann man dort nicht nur anschauen — mitmachen und anfassen ist durchaus möglich. (mehr …)