Bremen

Die Stadt als Museum: Bremer Streetart

Bei meinen Streifzügen durch die Straßen fallen mir immer wieder auch Wandbilder und Graffiti auf. Für mich gehören sie unweigerlich zu jedem Stadtbild dazu. Sie sind Ausdruck einer bestimmten Szene und schon längst auch in der zeitgenössischen Kunst angekommen. Ich hab mich mit dem Bremer Künstler Markus Genesius auf die Graffiti-Spuren entlang der Weser begeben. Denn Bremen hatte in den 1980er eine ausgesprochen große Szene. (mehr …)

Kultur satt im Schlachthof

Egal ob Punk-Konzert, Langschläferfrühstück, Kindertheater oder Poetry-Slam – kaum ein Ort in Bremen ist so vielfältig wie das Kulturzentrum Schlachthof an der Bürgerweide. Dass das Ensemble mit seinem Markenzeichem, dem hohen Schornstein, nicht nur eine kunterbunte Veranstaltungsstätte, sondern auch ein geschichtsträchtiger Ort ist, habe ich bei meinem Besuch allemal erfahren. (mehr …)

Das Bremer Schulmuseum: Zwischen Rohrstock und Reformen

Kaum ist es geschrieben, geht es schon wieder um ein Neues. Das Schulzeugnis. In ihm machen sich das stundenlange Auswendiglernen chemischer Elemente, das verzweifelte Niederschreiben konsonantischer Deklinationen  oder das eifrige Melden in den Geschichtsstunden bezahlt, zumindest meistens. In Bremen gibt es wohl nur einen Ort, an dem man sich völlig sorgenfrei dem Schulunterricht widmen kann: Das Bremer Schulmuseum.

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Masken, Narren und die Blaumeier

„Helau!“, rufen sie bei der Mainzer Fastnacht, „Alaaf!“ beim Kölner Rosenmontagszug – und in Bremen? Da wird getrommelt! Der Bremer Karneval unter dem Motto „Samba, Masken und Spektakel“ und ist weit mehr als ein bloßer Karneval. Er ist Maskenspiel, Samba-Show und Straßentheater in einem. Eben ein ganz besonderes Erlebnis. Und immer dabei: die Truppe vom Blaumeier-Atelier mit ihrem fabelhaften Maskenspiel.

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Faul macht pfiffig!

Na klar, vom Märchen der Bremer Stadtmusikanten hat man schon in der ganzen Welt gehört. Und jeder Gästeführer berichtet bei seinem Marktplatzrundgang natürlich von der Bremer Gründungssage über die „Gluckhenne“. Bremen ist voll von Geschichten. Aber eine von ihnen finde ich besonders sympathisch, denn ich halte es mit dem sizilianischen Sprichwort: „Wer nicht richtig faulenzen kann, der kann auch nicht richtig arbeiten.“ ;-) (mehr …)

Schokoladig im Abgang – Auf der Spur des Whiskys

Seit einiger Zeit interessiere ich mich für Whisky. Das Getränk übt irgendwie eine besondere Faszination auf mich aus. Das Geschmackserlebnis, die Gemütlichkeit, aber auch die Geschichte, das Alter, der Herstellungsprozess – alles Komponenten, die ich spannend finde, und alles Gründe, mich in Bremen mal auf die Spur des Whiskys zu begeben. Da kam mir die Bottle Market-Messe am vergangenen Wochenende sehr gelegen. (mehr …)

Wale an der Weser

Wenn wir Gäste und Bremer fragen, welche Tiere sie mit der Hansestadt Bremen verbinden, stehen ganz oben natürlich unsere Maskottchen Esel, Hund, Katze und Hahn. Vielleicht ist auch mal von der Gluckhenne aus der Gründungssage oder der versteckten Maus im Dom die Rede. Aber nur sehr selten werden Meerestiere erwähnt. Dabei sind die Giganten der Meere, die Wale, doch auf ganz besondere Weise mit Bremen verbunden. Mal auf grausame Art und Weise, mal wissenschaftlich und hin und wieder auch ganz hautnah. Denn bis heute verirren sich immer wieder kleine Exemplare wie die Schweinswale bis hinauf nach Bremen-Vegesack oder gar weiter. In den vergangenen Jahren werden es sogar wieder mehr, denn die Wasserqualität des Flusses verbessert sich ebenso stetig. (mehr …)