Überseestadt

Mit dem Fahrrad durch die Überseestadt – maritimes Flair, Genuss und Historie

Verlässt man das Zentrum von Bremen Richtung Überseestadt verändert sich das Stadtbild komplett. Die historischen Gebäude der Altstadt wechseln sich ab mit maritimen Bauten und den Häfen der Stadt. Am besten Erkundet man die Überseestadt mit dem Fahrrad und fährt entlang idyllischer Hafenbecken, Schiffscontainer und alter Speichergebäude.

Radtour durch die Überseestadt

Das Rad für die Überseestadt kann man sich ganz einfach mit der App WK-Bike ausleihen. In gesamten Stadtgebiet stehen die modernen Fahrräder und laden nur dazu ein, das Bremer Umland zu erkunden. Das nächste Fahrrad ist mit Sicherheit ganz nah. Mit maximal 9€ für eine Ausleihe von bis zu 24 Stunden ist dieses Erlebnis auch für den schmalen Geldbeutel optimal. Und schon kann es losgehen!

Das beste Fortbewegungsmittel in Bremen? Das Fahrrad!

Mit der Bike-It App unterwegs

Der beste Begleiter für eine Erkundung der Überseestadt mit dem Fahrrad ist die Bike Citizens App die im App Store oder bei Google play unkompliziert zum Download bereitsteht. Mit der App kannst du nicht nur vorgefertigte Runden abfahren, sondern auch ganz einfach eigene Touren planen. Dabei werden dir die besten Fahrradrouten angezeigt und du kommst auf dem bequemsten Weg von A nach B.

Die hier vorgestellte Tour ist die “Überseestadt-Runde” die knapp 15 Kilometer vom Startpunkt an der Schlachte, quer durch die Überseestadt und wieder zurück zum Startpunkt führt. Wunderbare Wasserblicke, maritimes Flair und kulinarische Stopps inklusive!

Zwischen modernen Gebäuden, historischen Landmarken und dem Wasser

Start der Tour ist die idyllische Weserpromenade mit ihren ganzen Schiffen und der lockeren Gastronomie und Biergärten an der Schlachte. Der Weg in die Überseestadt führt immer an der Weser vorbei und kaum überquert man das unsichtbare Tor zur Übersee verändert sich das Stadtbild komplett. Bürogebäude und moderne Bauten säumen den Weg zu den altehrwürdigen Häfen der Stadt.

Alte Orte neu interpretiert – zum Beispiel auf dem Kellogg’s Gelände.

Der erste historische Punkt in der Überseestadt ist das alte Werksgelände von Kellogg’s. Die Zeiten der Produktion sind zwar Geschichte, das Firmenlogo ziert aber immer noch die Fassade. Heute befindet sich auf dem Gelände der Überseeinsel unter anderem ein Biergarten der Bremer Braumanufaktur sowie die Gemüsewerft. Hier wachsen in 350 Hochbeeten verschiedenste Kräuter sowie Gemüsesorten und auch Hopfenpflanzen finden auf dem Gelände ein neues Zuhause am Wasser.

Maritimes Flair am Europahafen – perfekt für eine kleine Rast.

Weiter geht es vorbei am Europahafen der nun Wohnhäuser, Gastronomie und verschiedenste Läden beheimatet. Lässt man den Blick schweifen, kann man kann erahnen, was für ein geschäftiges Treiben hier in den letzten hundert Jahren geherrscht haben muss. In den Schuppen und Speichern hier am Europahafen wurden einst wichtige Güter wie Kaffee, Tee oder auch Getreide angeliefert und umgeschlagen.

Kulinarische Highlight – etwas Neues probieren

Eine Fahrradtour macht hungrig! In der ganzen Überseestadt befinden sich interessante gastronomische Konzepte die zu einer Pause einladen. Am Europahafen kann man es sich in einem der Restaurants gut gehen lassen und auch mal etwas Neues probieren. Im Schuppen 1, der 1950 erbaut wurde befindet sich unter anderem das syrische Restaurant Al Dar (http://aldar.de/bremen/), das traditionelle Speisen und – sehr interessant – syrische Mezza anbietet. Hierbei handelt es sich um kleine Häppchen die geteilt werden und so eine kleine Reise durch die syrische Küche ermöglichen.

Kulinarik der Extraklasse. Hier kann man es sich mit syrische Tapas gutgehen lassen.

Der Molenturm – das Wahrzeichen der Überseestadt

Schon von weitem kann man den Molenturm, eine der Landmarken der Überseestadt sehen. Der Fahrradweg an der Überseepromenade führt schnurstracks zum alten Leuchtturm am Ende des Europahafens. Der Turm wird auch liebevoll Mäuseturm genannt, denn früher war dieser nicht nur ein Leuchtturm, der den Schiffen den Weg in den Hafen gewiesen hat, sondern auch der Arbeitsplatz von einigen Hafenarbeitern. Ungeschützt und dem Wind und Wetter ausgesetzt, war es hier sehr zugig und das hat auch die ein oder andere Maus magisch angezogen.

Viele Mythen ranken sich um den Molenturm, der auch Mäuseturm genannt wird.

Der schönste Sonnenuntergang der Stadt

Fährt man die Strecke durch die Überseestadt Abends kann man am Holz- und Fabrikenhafen ein ganz besonderes Schauspiel erleben. Bei einem schönen und leuchtenden Sonnenuntergang geht die Sonne genau zwischen den Hafengebäuden unter und bei einem kühlen Getränk der rückwärtigen Feuerwache ist dieses Spektakel besonders schön. Ein Besuch lohnt sich natürlich auch am Tag, denn dann dominiert der schöne Kontrast zwischen Natur und Hafenflair die Szenerie.

Ein Sonnenuntergang par Excellence und immer noch ein Geheimtipp der Bremer.

Die einmalige Architektur der Überseestadt

Weiter auf der Überseestadt Route kommt man an einem historischen Gebäude vorbei, das besonders heraussticht. 403 Meter lang ist der Speicher XI und somit ist der alte Baumwollspeicher das zweitlängste Gebäude in Bremen. Heute beheimatet der Speicher unter anderem die Hochschule für Künste und das Hafenmuseum, das die Geschichte des Überseehafens und der Nutzung des Speichers anschaulich darstellt.

Der historische Speicher XI ist immer noch einer der Mittelpunkte der Überseestadt.

Überseestadt – zwischen Containern und modernen Gebäuden

Der Weg zurück zum Startpunkt führt vorbei an Containern, die der Überseestadt einen geschäftigen Eindruck verschaffen. Der Weg zurück ist genauso idyllisch wie der Hinweg. Wer mag legt hier noch den ein oder anderen Stopp ein, und schaut sich den schönen Kontrast zwischen urig-alt und fortschrittlich-futuristisch ein wenig genauer an. Eines hat bei diesem Ausflug mit dem Rad in die Überseestadt definitiv nicht gefehlt – maritimes und modernes Flair!

Logistisch ist hier in der Überseestadt immer noch einiges los.

Viele weitere Radtouren durch Bremen und Bremerhaven gibt es unter der Marke „bike it“, mit praktischen Karten (die auch alle über die Bike Citizens App abgerufen werden können) und Höhenprofilen: https://bremen.de/bike-it

Mehr von Jessicas Bremen-Touren findet ihr auf ihrem Blog Yummytravel.

Gemüse und Bier in der Überseestadt

Heute gibt’s nur einen kleinen Appetithappen von mir, denn diese Stadtoase hat noch viel mehr zu bieten. Ich habe spontan vor wenigen Tagen den nigelnagelneuen Biergarten der Gemüsewerft getestet. In Begleitung, der ich mich (fast) ganz widmen wollte. Also habe ich nur klammheimlich und nebenbei ein paar Bilder geschossen.  

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Der Bremen-Podcast 03: Die Überseestadt

In Folge drei unseres Bremen-Podcasts geht Reporter Alexander Tauscher auf Entdeckungsreise durch die Überseestadt, einem sich neu entwickelnden Stadtteil Bremens. In den ehemaligen Hafenrevieren ziehen jetzt Restaurants, stylische Bars, Freizeitangebote vom Schwarzlichtminigolf bis zum Hafenrummel, Theater und Museen ein.

Im Hafenmuseum erfahren die Hörer vom Leben der Hafenarbeiter. Die Wirtin des HafenCasinos, Rita Otten, macht Appetit auf ihre urigen Spezialitäten und im Schuppen Eins entdeckt Tauscher Oldtimerraritäten. Hört doch mal rein!

Hier könnt ihr den Podcast bei iTunes abonieren und hier findet ihr den RSS-Feed für diverse andere Podcatcher. Wir haben die Folge auch auf Youtube für euch online gestellt.

Podcast Folge 3: Die Überseestadt https://youtu.be/bm4xfPcYMh8

Alle weiteren Podcast-Folgen findet ihr hier.

7. Bremer Instawalk – Auf der Weserfähre unterwegs

Wer unsere Serie über die Bremer Instawalks verfolgt, wird vermutlich denken, wir könnten nicht zählen. Aber doch, dies ist ein Bericht zum 7. Instawalk. Bei No. 6, in der Hochschule für Künste im Speicher XI, konnte nur aus Termingründen leider niemand aus unserem Blog-Team teilnehmen. Und für mich persönlich ist es sogar das erste Mal, dass ich teilnehmen konnte – Elternzeit sei Dank. (mehr …)

Auf der Suche nach dem Gin des Lebens

Viele Worte um ein Getränk, das derzeit so gut wie in aller Munde ist: Wikipedia bezeichnet Gin relativ unspektakulär als „meist farblose Spirituose“ oder schlicht „Wacholderschnaps“. Für das Managermagazin gilt Gin als „Trendgetränk“ und es behauptet: „Der Barklassiker erlebt derzeit ein Revival.“ Die Frauenzeitschrift Instyle geht noch weiter. Für sie ist Gin eine „Wunderwaffe“, denn „Gin ist reich an Anti-Oxidantien und neutralisiert freie Radikale, die für eine schnelle Hautalterung verantwortlich gemacht werden.“

Fakt ist: Gin ist in! Ich selbst mag ihn auch äußerst gern und habe endlich die Chance genutzt, mehr über dieses In-Getränk zu erfahren: während eines Gin-Tastings bei „Piekfeine Brände“ in der Überseestadt Bremen. (mehr …)

Weihnachtsduft im Hafenquartier

„In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei. Zwischen Mehl und …“ Ach, stimmt ja gar nicht. Die Lebkuchen Manufaktur Manke und Coldewey kommt ja ganz ohne Mehl aus. Die handgefertigten Elisenlebkuchen sind daher sogar glutenfrei. Aber das ist noch lang nicht alles, was das süße Weihnachtsgebäck aus Bremen zu bieten hat. (mehr …)

Bremen maritim: Wo Landratten gern zu Wasser gehen

Ich habe gerade die ersten beiden Teile von „Fluch der Karibik“ gesehen. Mal wieder. Genau die richtige Vorbereitung, um sich am nächsten Tag mit ein paar freibeuterischen Gefühlen an Bord des neuen Gastronomie- und Hotelschiffs „Alexander von Humboldt“ zu wagen und sich das berühmte Beck’s-Schiff bei einer Schiffsführung genauer anzuschauen. (mehr …)