Weser

Der Bremen-Podcast 03: Die Überseestadt

In Folge drei unseres Bremen-Podcasts geht Reporter Alexander Tauscher auf Entdeckungsreise durch die Überseestadt, einem sich neu entwickelnden Stadtteil Bremens. In den ehemaligen Hafenrevieren ziehen jetzt Restaurants, stylische Bars, Freizeitangebote vom Schwarzlichtminigolf bis zum Hafenrummel, Theater und Museen ein.

Im Hafenmuseum erfahren die Hörer vom Leben der Hafenarbeiter. Die Wirtin des HafenCasinos, Rita Otten, macht Appetit auf ihre urigen Spezialitäten und im Schuppen Eins entdeckt Tauscher Oldtimerraritäten. Hört doch mal rein!

Hier könnt ihr den Podcast bei iTunes abonieren und hier findet ihr den RSS-Feed für diverse andere Podcatcher. Wir haben die Folge auch auf Youtube für euch online gestellt.

Podcast Folge 3: Die Überseestadt https://youtu.be/bm4xfPcYMh8

Alle weiteren Podcast-Folgen findet ihr hier.

Pauliner Marsch – Vom Sumpf zum Sportparadies

Bremen überrascht mich ja immer wieder. Ende Mai war ich in der Pauliner Marsch unterwegs. Das ist das Gebiet vom Stadion aus flussaufwärts. Hier dreht sich ziemlich viel ums Thema Sport, aber es gibt auch Tiere, Kleingärten und Restaurants. Sogar ein Geist soll hier mal sein Unwesen getrieben haben. (mehr …)

7. Bremer Instawalk – Auf der Weserfähre unterwegs

Wer unsere Serie über die Bremer Instawalks verfolgt, wird vermutlich denken, wir könnten nicht zählen. Aber doch, dies ist ein Bericht zum 7. Instawalk. Bei No. 6, in der Hochschule für Künste im Speicher XI, konnte nur aus Termingründen leider niemand aus unserem Blog-Team teilnehmen. Und für mich persönlich ist es sogar das erste Mal, dass ich teilnehmen konnte – Elternzeit sei Dank.

Nun denn, der 7. Bremer Instawalk stand unter dem Motto „Stadt, Land, Fluss“ und fand ganz bremen-typisch an und auf der Weser statt. Für mich als Wasserratte das perfekte Thema. Los ging es an einem herrlichen Sonntag am Lichthaus in unmittelbarer Nähe zur Waterfront. Hier begrüßte uns Christiane von Kultur vor Ort e.V., die heute Schlüsselmeisterin für sonst nicht zugängliche Räume war.

Das Lichthaus in Gröpelingen - architektonisches Schmuckstück im Bremer Westen

Das Lichthaus in Gröpelingen – architektonisches Schmuckstück im Bremer Westen

Bisher dachte ich immer, dass das Lichthaus ein vergleichsweise neuerer Bau sei. Von Christiane erfahre ich nun, dass es bereits 1918, also noch vor der Hochzeit des Bauhaus-Stils, in Anlehnung an New Yorker Hochhäuser entstand. Seinen Namen trägt das Lichthaus nicht von ungefähr, ist doch das gläserne Dach Hauptmerkmal des Gebäudes.

Dem gegenüber steht wie zum Trotz „Der Koloss“ – die Getreideverkehrsanlage mit Europas größter durchgängiger Backsteinmauer. Auch zum Koloss hätte Christiane einen Schlüssel. Aber nicht heute, es sind bereits drei Führungen in dem Gebäudekomplex unterwegs. Winzig klein können wir die aktuellen Besucher nur anhand der neon-gelben Warnwesten von unten erahnen.

Der Koloss - Europas größte zusammenhängende Backsteinmauer gibt der Getreideverkehrsanlage den passenden Beinamen.

Der Koloss – Europas größte zusammenhängende Backsteinmauer gibt der Getreideverkehrsanlage den passenden Beinamen.

Wir lassen die Getreideverkehrsanlage also links liegen und begeben uns am Pier 2 zum Anleger unseres heutigen Hauptverkehrsmittels – der Weserfähre Pusdorp. Die Pusdorp verbindet am Wochenende die Stadtteile Gröpelingen und Woltmershausen miteinander, perfekt als Verbindungsstück für längere Radtouren entlang der Weser. Zu bestimmten Zeiten fährt sie auch zum Landmark Tower in der Überseestadt. Aber unser erstes Ziel heute heißt: Lankenauer Höft.

Das Lankenauer Höft mit Radarturm und Golden City

Das Lankenauer Höft mit Radarturm und Golden City

Hier, am Lankenauer Höft, ragt der Radarturm sehr markant in die Höhe. Früher gab es hier ein Ausflugslokal und seit Jahren gibt es immer mal wieder verschiedenste Bemühungen, diesen Landzipfel wiederzubeleben. In diesem Jahr nun hat die Golden City, die wir euch auch schon hier auf dem Blog vorgestellt haben, ein temporäres Zuhause gefunden.

Frauke Wilhelm, Chefin der Golden City, begrüßt uns ganz herzlich und erzählt uns von der neuen Heimstatt der Hafenbar und dem kommenden Programm. Ihre Augen leuchten regelrecht vor Freude und Energie – ich finde es ja immer toll, wenn Menschen mit Leidenschaft und Begeisterung an Dinge herangehen. Ihre Energie jedenfalls überträgt sich auf mich und so erklimme ich ohne Mühen gemeinsam mit den anderen Instagramern den Radarturm.

Dass wir auf den Balkon des Radarturms dürfen, ist eine absolute Ausnahme. Im Turm gibt es tatsächlich einen festen Mieter. Und auch das Wasser- und Schiffahrtsamt hat hier noch ein Büro. Wir dürfen jedenfalls hinauf auf den ersten von zwei Balkonen und können eine tolle Aussicht genießen.

Blick vom Radarturm die Weser entlang Richtung Pier 2

Blick vom Radarturm die Weser entlang Richtung Pier 2

Nach einer kleinen Kaffeepause teilt sich unsere Gruppe ein wenig. Ich gehe gemeinsam mit anderen Teilnehmern auf die Fähre, die nun die Route Lankenauer Höft-Landmark Tower-Lankenauer Höft-Pier 2 nimmt. Wir sind jetzt also eine ganze Weile einfach nur auf dem Wasser unterwegs. Das macht aber nichts: Die Sonne lacht uns ins Gesicht (Achtung Sonnenbrandgefahr!) und die Fahrt ist einfach nur entspannend.

Die Fähre Pusdorp verbindet am Wochenende in den Sommermonaten die Stadtteile Gröpelingen und Woltmershausen.

Die Fähre Pusdorp verbindet am Wochenende in den Sommermonaten die Stadtteile Gröpelingen und Woltmershausen.

Wieder am Pier 2 angekommen gönnen wir uns noch einen kleinen Abschiedstrunk an der Waterfront. Wir sehen uns bestimmt bald bei einem anderen Instawalk wieder.

Auf Instagram findet ihr alle Bilder des Tages mit dem Hashtag #instawalkbremen.

Mit dabei waren:

@empunktem | @aussendeichkind | @murmel64 | cielo77_sonja | @see_it_with_my_eyes | @hier_ist_oben | @kessytiger | @northernsoul77 | @tappse77 | @hedi_ke | @bremia | @henning_krgr | @summercake17 | @weserzauber | @blitzbirnebremen | @cori_mc_fly | @straightouttavegesack | @justseawithme | @clulatsch | @coconutmalibudrink_ | @mandellini | @sir4got10 | @estarico und das Team vom @bremermoment.

An dieser Stelle ein paar persönliche Abschiedsworte: Nach mehr als sieben Jahren werde ich die Bremer Touristik-Zentrale zu neuen Ufern verlassen. Dies ist nun also mein letzter Blogbeitrag als Mitarbeiterin der BTZ. Ich werde mein kleines Blog-Baby aber im Auge behalten und wer weiß, vielleicht bin ich dann in Zukunft mit meinem Privat-Account (@carolinhinz) bei den Bremer Instawalks dabei. Es war mir ein Fest!

Momentaufnahme: Seehunde am Weserwehr

Vor ein paar Wochen ist es mir endlich auch passiert: Ich hab tatsächlich einen Seehund in der Weser gesehen. Bisher kannte ich das nur von Bildern. Glücklicherweise war ich gerade unterwegs, um mein neues Teleobjektiv zu testen. Das durfte gleich zeigen, was es kann.

Kleiner Tipp: Sobald ihr Menschen mit riesigen Objektiven am unwegsamen Ufer der Weser herumkraxeln seht, ist das ein ziemlich eindeutiger Hinweis. Einer der beiden Fotografen, die ich an diesem Morgen traf, erzählt noch, dass es sich hier wohl um ein Seehund-Paar handelt, das seit Jahren im Winter zum Jagen bis hoch zum Weserwehr schwimmt. Also, Augen auf!

Gute Jagdgründe am Weserwehr, was?!?

Gute Jagdgründe am Weserwehr, was?!?

Deichleben von A bis Z

Der gute, alte Osterdeich – für Bremerinnen und Bremer ein wahrer „place to be“, die Flaniermeile der Hansestadt sozusagen. Er erstreckt sich von der Georg-Bitter-Straße bis zum Tiefer auf Höhe des Altenwalls. Das sind in etwa drei Kilometer. Während ganz im Osten Deich und Weser durch ein recht weitläufiges Kleingartengebiet und Sportanlagen getrennt werden, treffen sich Fluss und seine Begrenzung bei den Weserterrassen wieder. Von hier an lässt es sich hervorragend mit bestem Blick am Deich sitzen, was vor allem im Sommer unzählige Menschen tun. Ich hab ein kleines Deich-Lexikon erstellt. (mehr …)

Wo die Weser einen großen Bogen macht

Wie eine Oase der Ruhe liegt auf der Westseite des Weser-Stadions ein kleines Gelände, das vielen Bremern gemeinhin als Weserbogen bekannt ist. Hier macht die Weser tatsächlich einen Bogen – auch wenn dieser nicht ganz so groß ist, wie der im Titel zitierte Song behauptet. Doch hier steht trotz Präsenz des Stadions bei weitem nicht alles im Zeichen des Fußballs. Nein, hier geht es auch ums Segeln und das schon seit über 140 Jahren.

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Wale an der Weser

Wenn wir Gäste und Bremer fragen, welche Tiere sie mit der Hansestadt Bremen verbinden, stehen ganz oben natürlich unsere Maskottchen Esel, Hund, Katze und Hahn. Vielleicht ist auch mal von der Gluckhenne aus der Gründungssage oder der versteckten Maus im Dom die Rede. Aber nur sehr selten werden Meerestiere erwähnt. Dabei sind die Giganten der Meere, die Wale, doch auf ganz besondere Weise mit Bremen verbunden. Mal auf grausame Art und Weise, mal wissenschaftlich und hin und wieder auch ganz hautnah. Denn bis heute verirren sich immer wieder kleine Exemplare wie die Schweinswale bis hinauf nach Bremen-Vegesack oder gar weiter. In den vergangenen Jahren werden es sogar wieder mehr, denn die Wasserqualität des Flusses verbessert sich ebenso stetig. (mehr …)