Mein Bremen: Draußen am Ulrichsplatz

Einer meiner Lieblingsplätze in Bremen ist der Ulrichsplatz. Ich denke gerade jetzt an ihn, wo es draußen kalt und regnerisch ist und für die nächsten Tage wieder Schnee angesagt wurde. Da steigt die Sehnsucht nach warmen Tagen im Ostertor-Viertel.

Es ist traumhaft, dort draußen einfach rumzusitzen, Kaffee zu trinken und die vielen interessanten Menschen zu beobachten. Eine bunte Mischung aus Pädagogen, Alternativen, Latte Macchiato-Müttern, Studenten, Künstlern und welchen, die aus dem derberen Steintor-Viertel mal rüberschauen. Gelästert wird natürlich nie. Besonders freue ich mich, wenn ich die vielen Sprachen der jungen Leute höre, die hier Urlaub machen oder arbeiten oder studieren, dann ist das Urlaubsfeeling perfekt. Nochmal kurz auf dem Ökomarkt nach gesunden Leckereien und außergewöhnlichen Kräutern schauen. Dann ein wenig Müßiggang, um doch fix einen Abstecher zu machen in einen der kleinen Klamottenläden. Schön ist es auch, in den hübschen Seitenstraßen rund um den Platz spazieren zu gehen und sich die netten Häuser anzuschauen. Gegen Abend wird es am Ulrichsplatz schattig. Wer es mir nachmachen möchte und so leicht friert wie ich, der sollte nicht zu spät starten – oder einfach auf die andere Straßenseite in die Sonne wechseln, zum Beispiel ins Bistro Brazil.

Mein Tipp für alle, die gerne einen Überblick über das Viertel hätten: Vom Möbelhaus Flamme aus, direkt am Ulrichsplatz, hat man einen schönen Rundum-Blick. Einfach mit dem Fahrstuhl in die fünfte Etage fahren.

Jetzt fehlt nur noch die Antwort auf die Frage, wann es endlich wieder soweit ist und der Frühling ins Ostertor kommt!?

Ökomarkt auf dem Ullrichsplatz

Ökomarkt auf dem Ulrichsplatz

 

2 Anmerkungen zu “Mein Bremen: Draußen am Ulrichsplatz

  1. Erich Bontenackels says:

    Ja, stimmt. Und dann ist das Viertel natürlich auch die vegane Ecke Bremens. Nicht nur im Vengo isst man vegan, glutenfrei und lactosefrei. Schon cool!
    Auch die Gästeführer der Stadt haben die Kulturmeile und das Viertel voll im Visier, dort, wo Bremen so bunt ist.
    Viele Gäste der Stadt, die also normale Touristen kamen, fahren mit dem Bild einer offenen, modernen und gar nicht so ‚drögen‘ Hansestadt nach Hause.

  2. Die veganen und vegetarischen Lokale haben es ja gerade nicht so leicht. Das FINK gibt es nicht mehr, und Tom & Karo versuchen über eine Crowdfunding-Aktion zu bestehen. Ein paar Lokale – auch das Vengo – hatte ich hier beschrieben: http://blog.bremen-tourismus.de/fleischlos-schlemmen-in-bremen.

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