Mein Bremen: Idylle in den Wallanlagen

Dass die Wallanlagen mal die Verteidigungsgräben der Stadt waren, erkennt man nur noch aus der Luft, an der typischen Zick-Zack-Form. Seit über 200 Jahren sind sie nun schon als öffentliche Grünanlagen angelegt und locken Flaneure in Scharen. Und Enten.

Die Wallanlagen verdienen sicher einmal einen großen Bericht. Viel ist über sie zu schreiben, sehr viel. Heute geht es mir aber nur um meine ganz persönlichen Arbeitsweg-Eindrücke. Ja, Arbeitsweg: Morgen wimmelt es nur so von Fußgängern mit Aktentaschen, die auf dem Weg in die City sind. Von Radfahrern, die ihre Arbeitsstelle schnell erreichen wollen. Von Hundebesitzern und Müßiggängern, auf die ich hin und wieder ein wenig neidisch bin da sie eins haben: Zeit. Hektik und Ruhe liegen hier ganz nah beieinander. Die Szene wird perfekt, wenn der Akkordeon-Spieler vor dem kleinen Bäckerhäuschen ein Freiluft-Konzert gibt.

Entenhaus und Schäferhund

Entenhaus und Schäferhund

Besonders angetan haben es mir die Enten, die sich in zwei knallbunt gestrichenen Häusern vor Wind und Wetter schützen können. Vor wenigen Wochen wurden diese gerade herausgehoben und fit gemacht für den Frühling. Bei meinen Fotoaktionen haben sie sich leider rar gemacht, und allzu lange konnte ich nicht auf sie warten, da das Büro gewartet hat.

Nahe des Entenhäuschens gibt es ein paar Sitzgelegenheiten. Dort kann man prima nach einer anstrengenden Stadttour die Füße hochlegen und ausspannen, oder eben einfach nur die Enten beobachten. Das ist fast wie Katzenbilder anschauen – unglaublich beruhigend.

Ente vor ihrer Wohnung in den Wallanlagen Bremen

Ente vor ihrer Wohnung in den Wallanlagen Bremen

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